HCAB-Frauen reiten weiter auf der Erfolgswelle


Trotz einer phasenweise durchschnittlichen Leistung konnten die nächsten Pluspunkte gebucht werden. Die Annabergerinnen wollten den guten Eindruck aus den vergangenen Partien bestätigen.

Doch die ersten 15 Minuten wurden verschlafen und wenn einige schöne Aktionen gelangen, war die sehr starke Torhüterin der Gastgeberinnen zur Stelle. Nach einem zwischenzeitlichen 4:0 stand es zu diesem Zeitpunkt bereits 6:3 und eine Auszeit musste herhalten, um das Team wieder auf Kurs zu bringen. Unser Abwehrverhalten war zu passiv und im Angriff musste mehr Tempo bzw. Bewegung rein. Des Weiteren sollte die spielstarke Oederanerin Fanny Ender besser unter Kontrolle gebracht werden. Gesagt, getan. Innerhalb von zehn Minuten belohnte sich das Annaberger Team für ihre Leistungssteigerung und erzielte nicht nur den Ausgleich, sondern drehte die Partie komplett (9:14 nach 25 Minuten). Die letzten 5 Minuten der ersten Hälfte waren wieder symptomatisch für den bisherigen Auftritt. Im Angriff wurden freie Wurfchancen liegen gelassen und in der Abwehr fehlte der Zugriff. Somit kam Oederan wieder auf Schlagdistanz (12:14) heran. Dieser Zwischenstand bedeutete auch gleichzeitig das Pausenresultat. Mit Kampfgeist und spielerischen Mitteln sollten im zweiten Abschnitt die kräftemäßig nachlassenden Oederaner Damen in die Schranken gewiesen werden. Um dies zu verwirklichen, sollte unser Umschaltspiel ins Rollen kommen.

Schnelle „einfache“ Tore waren dann auch der Schlüssel zum Erfolg. In der Abwehr agierte man nun aufmerksam und konnte Ball um Ball aus den Reihen der Oederaner fischen. Die „langen Pässe“ in die Vorwärtsbewegung wurden präzise gespielt und sicher verwandelt. Über die Zwischenstände 14:20 nach 41 Minuten sowie 15:27 nach 47 Minuten konnte man sich spielentscheidend absetzen. Die nie aufsteckenden und sehr fair agierenden Gastgeberinnen gestalteten die Schlussphase noch einmal ausgeglichen. Die Begegnung wurde beim Spielstand von 20:32 vom guten Schiedsrichtergespann Schüller/Schüller beendet.

Auch wenn heute spielerisch noch Wünsche offen blieben, der Kampfgeist stimmte und 32 Tore müssen auch erstmal erzielt werden. Das waren die zusammenfassenden Worte von Trainer Jan Strasdat nach der Partie. Mit nunmehr 8:0 Punkten bei einem Torverhältnis von 116:87 sind wir überdurchschnittlich gut in die Saison gestartet. Respekt, Anerkennung und Kompliment an das gesamte Frauenteam. Ein Wermutstropfen bleibt dennoch: Unsere am heutigen Tag Torschützenbeste Lucie Parthova (10 Tore) verletzte sich ohne Fremdeinwirkung erneut am Knie.

Nächste Woche kommt es zu einem echten Spitzenspiel in der 1. Bezirksklasse Chemnitz. Die verlustpunktfreie Annaberger Sieben empfängt in der heimischen Silberlandhalle die Mannschaft von Fortschritt Mittweida ( 7 : 1 Punkte ). Wir hoffen auf optimale Unterstützung !!

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