HCAB-Frauen verlieren auch das letztes Spiel der Saison. „Es wäre zu schön gewesen“, so die Worte von Katrin Illig nach dem letzten Spiel der Saison 2017/18. Zu Gast in der Silberlandhalle waren die zweite Mannschaft des HC Glauchau/Meerane, welche den 7. Tabellenplatz belegen.

Trotz des letzten feststehenden Tabellenplatzes der Annabergerinnen hatte man sich vorgenommen, völlig ohne Druck in das Spiel zu gehen, um zu zeigen das mehr in ihnen steckt. In Halbzeit eins gelang das auch super. Bis zur fünften Spielminute waren beide Mannschaften gleich auf, ein 1:1 leuchtet an der Anzeigetafel. Die Abwehr agierte gut und man konnte mehrmals Torwürfe der Gäste unterbinden und dadurch Gegentore erzielen. In der ersten Spielhälfte führten die Damen des HCAB durchweg mit zwei Toren. In der 30. Minute ging es mit einem 10:8 für die in die Kabine. Leider sollte es auch dieses mal nicht sein, dass der HCAB auf der Gewinnerseite ist. Trotz einer kämpferischen guten ersten Halbzeit fand man zu Beginn der zweiten Hälfte nicht mehr ins Spiel. Zurück aufs Parkett fanden die Annabergerinnen überhaupt nicht mehr in das Spiel. Das Überzahlspiel wurde nicht genutzt, zu viele Fehler und unvorbereitete Würfe, einfach planlos wurden die Angriffe gespielt. Die Bälle konnte die Gegnerinnen raus fangen und schnelle Gegentore erzielen. Bereits in der 40. Minute stand es 12:14 für Glauchau/Meerane, was die Gastgeberinnen des HCAB immer mehr unter Druck setzte. Die Damen des HCAB kämpften, doch es wurde nicht mehr miteinander in der Abwehr agiert. Im Angriff stand man zu nahe an der Abwehr des Gegners. So verabschiedeten sich die Damen des HC Annaberg-Buchholz mit einem 18:24 aus dieser Saison. „Es ist für mich unverständlich, wie man nach einer wirklich guten ersten Halbzeit nicht daran anknüpfen kann, um so ein Spiel zu gewinnen. Wieder haben wir durch zu viele eigene Fehler unseren Gegner aufgebaut“, so das Fazit der Übungsleiterin. Positiv zu erwähnen ist der Einsatz von Alina Burkhardt. Die erst 16-jährige bestritt ihre erste Saison bei den Frauen. Sie belohnte ihre gute Leistung mit drei Toren und erkämpften Siebenmetern für ihr Team.

HCAB: A. Parthova, Dürig - Lenz, Schönherr (1), Strasdat (2/1), Reuter (3/2), Burkhardt (3), Görg, Bartl (5), L. Parthova (4), Steli

   
otte und weber
erzgebirgssparkasse
stadtwerke
reifra
 
gruenteam
lanzenberger
autohaus seifert