Am Samstag den 3.11.2018 kam es in der 1. Bezirksklasse der Frauen zum Spitzenspiel. Im Duell Erster gegen Zweiter standen sich der gastgebende HCAB und der Roßweiner SV gegenüber. Mit dieser Konstellation am siebten Spieltag hatten wahrscheinlich die wenigsten gerechnet.

Es wurde eine spannende sowie mit Emotionen geladene Begegnung erwartet. Die HCAB–Damen begannen hochkonzentriert und zielstrebig vor dem gegnerischen Tor. Immer wieder kamen wir durch eine überragend aufspielende Lucie Parthova zum erfolgreichen Torabschluss. Auch in der Abwehr stellten wir uns von Minute zu Minute besser auf den Gegner ein. Als die Roßweiner ab der 15. Minute eine konsequente Manndeckung gegen Lucie betrieben, ging uns etwas die Ordnung verloren. Hinzu kamen noch einige strittige Zeitstrafen, welche etwas Unruhe in die im großen und ganzen faire Begegnung brachten. Kein Team konnte sich in der ersten Halbzeit entscheidend absetzen. Somit ging es mit einem leistungsgerechten 10:10 Zwischenstand in die Kabinen. Die zweite Halbzeit begann mit famos aufgespielten Annabergerinnen. Keine drei Minuten waren gespielt und wir konnten mit 13:10 in Führung gehen. Aber auch dies steckten die Gäste weg und kamen erfolgreich zurück. Im weiteren Verlauf fehlte uns die Genauigkeit und die zündenden Ideen im Angriffsspiel. Es blieb letztlich bis in die Schlussphase hinein spannend. In der 56. Spielminute, beim Stand von 17:17 war noch alles offen. In den letzten vier Minuten brachten vier Zeitstrafen jede Menge Anspannung in die Partie. Mit dieser Situation wussten die Roßweiner Damen besser umzugehen und netzten noch dreimal ein. Am Ende stand mit dem Ergebnis von 17:20 unsere erste Niederlage in der laufenden Saison fest. Fazit: „Eine mangelhafte Chancenverwertung und ein kaum zählbares Überzahlspiel brachten uns um den Sieg“, so Anja und Jan Strasdat. „Des Weiteren nagelten die Gäste alle sechs erhaltenen Siebenmeter ins Netz. Mit den jetzigen 11:3 Punkten befinden wir uns aber immer noch auf einem beachtlichen 3. Platz in der Tabelle. Nun heißt es den Kopf oben zu behalten und optimistisch nach vorne zu blicken.“ Unsere nächste Partie steigt am 11.11.2018 bei der „Wundertüte“ in Zwönitz. Ein Beispiel: Ein Sieg mit 14! Toren Unterschied gegen den Tabellenzweiten aus Aue, im Gegenzug eine Niederlage mit 9 Toren in Chemnitz.

Na dann, lassen wir uns überraschen. Viel Glück und Erfolg dabei!

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