Am Vorabend des 11.11.2018 stimmten wir uns gemeinsam auf das Zwönitzspiel ein. Außerhalb des Handballfeldes wollten wir bei einem entspannten Essen mit anschließendem Theaterbesuch neuen Mut schöpfen und den Teamgeist stärken.

Da man die Zwönitzer Reserve personell ganz schlecht einschätzen kann, hätten wir im Vorfeld ein Remis sofort unterschrieben. Die Gastgeber verstärkten ihre „Zweite“ mit fast allen verfügbaren U21 – Verbandsligaspielerinnen. Mit ihrem gewohnt schnellen Tempospiel stellten sie unsere Abwehr in der Anfangsphase vor erhebliche Probleme. Ein erster negativer Aufreger auf HCAB – Seite geschah bereits nach fünf Minuten. Für unsere „Mitte“ Lisa Strasdat war verletzungsbedingt das Spiel zu diesem Zeitpunkt bereits beendet. Somit musste nach dem arbeitsbedingten Ausfall von Kristin Schönherr diese Position komplett neu besetzt werden. Der Rest der ersten Hälfte ist schnell erzählt. Ein wahres Torfestival auf beiden Seiten, wobei Zwönitz immer mit 2 – 3 Toren in Führung lag. Fast folgerichtig ging es mit einem 18:16 in die Kabinen. Wohl gemerkt, dies war der Pausenstand! Ein Ausschnitt der Halbzeitansprache von Anja und Jan Strasdat: Tempo im Angriff wie bisher hoch halten und in der Abwehr schneller und energischer raus treten. All diese Vorhaben wurden von den unermüdlich kämpfenden HCAB – Frauen 1:1 umgesetzt. Auch eine in der Mitte der zweiten Halbzeit fast zehnminütige Torflaute konnten wir mit einer beherzten Abwehrarbeit ausgleichen. Als wir zehn Minuten vor dem Ende zum umjubelten 23:23 ausgleichen konnten, begann eine fulminante Phase der Annabergerinnen. Sechs Treffer in Folge innerhalb von fünf Minuten und eine überragende Alena Parthova im Tor ließen uns entscheidend auf 23:29 davon ziehen. Somit konnten wir die letzten Spielminuten locker angehen und schlussendlich einen 30:27 Sieg feiern. Mit diesem Erfolg sind wir nun richtig in der Spitzengruppe der Tabelle angekommen. Dieser Triumph beruht auf einer homogenen, geschlossenen Mannschaftsleistung. Etwas herausheben möchte ich noch unsere beiden „Oldies“ Melanie Bartl und Lucie Parthova. Beide stellen sich Woche für Woche in den Dienst des gesamten Teams und ziehen so alle mit. Mit diesem Sieg gegen eine verstärkte zweite Zwönitzer Mannschaft sollten die beiden derben Niederlagen aus der vergangenen Saison endgültig in Vergessenheit geraten. „Endlich den Bann gebrochen“, so das Trainerduo erleichtert nach dem Spiel. Ein ganz großes Kompliment an die komplette Mannschaft. Es war ein klasse Spiel, das von Kampf, Einsatz und unbedingtem Siegeswillen geprägt war.

Weiter so und nächste Woche gegen Aue da weiter machen, wo wir heute aufgehört haben. Denn nur gemeinsam sind wir stark.


Zum Spielbericht

   
otte und weber
erzgebirgssparkasse
stadtwerke
reifra
 
gruenteam
lanzenberger
autohaus seifert