Bereits zum dritten Mal in Folge verließen die HCAB–Frauen das Spielfeld als Verlierer. Diesmal konnte sich der HV Oederan, wenn auch etwas glücklich, in der „feuchten“ Silberlandhalle durchsetzen.

Durch zwei kleine Wasserpfützen auf dem Parkett (tropfende Hallendecke) waren unsere Wischer im Dauereinsatz. Danke, denn nur so konnte die Begegnung ordnungsgemäß durchgeführt werden. Die Anfangsphase sowie der weitere Verlauf der Partie verlief komplett ausgeglichen. Das eine Team legte vor und das andere wusste im Gegenzug sofort eine Rückantwort. Den Gastgeberinnen merkte man an, dass sie die letzten beiden Niederlagen vergessen machen wollten. Im Angriff lief der Ball gut sowie schnell und es wurden sich freie Wurfchancen erarbeitet. In der Abwehr inklusive Torfrau wurde unermüdlich geackert und gekämpft. Nach ausgeglichenen Spielständen (4:4, 7:6 und 10:10) ging es mit einem knappen 12:11 Zwischenstand in die Kabinen. Das Trainerduo war durchaus zufrieden, lediglich Oederans überragende Spielerin Fanny Ender (15 Tore) stellte uns immer wieder vor Probleme. Um dies zu unterbinden, wollten wir noch bissiger in der Abwehr arbeiten und vorn sichere und freie Würfe kreieren. Die ersten acht Minuten gestalteten sich für beide Teams als wahres Fehlpassfestival. Einige Positionsänderungen brachte wieder mehr Stabilität und Sicherheit ins Spiel. Der Sieger des gutklassigen Bezirksklassenduells sollte sich aber erst in den letzten fünf Minuten herausstellen. Als „Krissi“ Schönherr in der 56. Minute das 21:20 erzielte, schien das Glück wieder bei den Annaberger Frauen angekommen zu sein. Aber denkste, denn auch das ansonsten gute Schiedsrichtergespann traf nicht die besten Entscheidungen. Kurz vor dem Ausgleich zum 21:21 wurde unsere Lisa unsanft am Wurf gehindert und es kam zu unserem Erstaunen kein Pfiff. Siebenmeter wäre eigentlich die logische Konsequenz gewesen. Ein Tor (zum Endstand von 21:23) mit einem kompletten „Fuß im Kreis“ fand dann auch noch die Anerkennung für Oederan. Dies soll keine Ausrede sein, lediglich ein „Wink“ das die Partie hätte auch anders ausgehen können. Trotz der Niederlage attestierte das Trainergespann Strasdat ihren Schützlingen eine deutliche Leistungssteigerung zu den letzten Partien. Dieser Auftritt sollte Mut für kommende schwierige Aufgaben geben. Der Einsatz und die Moral der gesamten Truppe, welche diesmal auf ihre Torjägerin Lucie Parthova verzichten musste, war riesig. Mit Susann Görg (tolle Abwehrarbeit) und Franziska Dürig (7 Treffer) im Angriff möchte ich noch zwei für diese Worte in den Vordergrund rücken. Nun ist es mal wieder an der Zeit einen Sieg einzufahren, wenn möglich schon nächste Woche bei der 2. Mannschaft vom Burgstädter HC. Viel Glück dabei!

 
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