Nachdem die Annaberger Männermannschaft leider den Weißenbornern unterlegen war, mussten um 18:00 Uhr die Frauen des HCAB ebenfalls gegen Rotation ran.

Aufgrund der Tabellensituation, Viertplatzierter gegen Drittplatzierter und nur einen Punkt voneinander getrennt, wurde ein enges Match erwartet. Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften leistungsgerecht 18:18 Unentschieden. In der Vorwärtsbewegung begannen beide Teams sehr variabel, wobei die Abwehrreihen sich noch finden mussten. Dementsprechend fielen Tore wie am Fließband (11:11 nach 24 Minuten). In der Folge kam es zur Hereinnahme unserer Linkshand Sarah Neubert. Ab diesem Zeitpunkt stand unsere Abwehr noch sicherer und man motivierte sich immer wieder lautstark. So konnten wir uns ohne Gegentreffer, aber mit drei eigenen Toren bis zum Pausentee auf 14:11 absetzen. Die Halbzeitanalyse des Trainerduos Strasdat fiel sehr positiv aus, aber es wurden auch leichte Fehler analysiert. Den Schwung aus den letzten Minuten der ersten Hälfte wollten die Gastgeberinnen natürlich mit in die Zweite nehmen.

Dieses Vorhaben sollte auch überdurchschnittlich gut gelingen. In der Abwehr wurde gut verschoben und rechtzeitig an die Ballführende heraus gerückt. Da in der Vorwärtsbewegung aus allen Mannschaftsteilen heraus Druck ausgeübt wurde, boten sich immer wieder Lücken in der Abwehr der Weißenbornerinnen. Diese wurden auch sehr gut in Tore umgemünzt und somit konnte der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut werden. Die Gäste hatten nunmehr fast nichts mehr entgegenzusetzen. Beim Spielstand von 27:19 und 30 Sekunden vor Ende nochmal eine Auszeit des HCAB – Teams. Die Vorgabe lautete: Noch ein eigenes Tor und keinen Gegentreffer mehr kassieren. Dies natürlich alles mit einem leichten Schmunzeln des Trainergespanns. Zehn Sekunden vor Ultimo ein leichter Ballverlust unsererseits und die Vorgabe schien unerreichbar. Doch „Mel“ klaute das Spielgerät nochmal aus den Reihen von Rotation und schloss zum umjubelten Endstand von 28:19 ab. Aus einer vollkommen überzeugenden Mannschaft muss man beide Parthovas (Lucie mit 12 Treffern und Alena mit etlichen Glanzparaden) noch herausheben. Des Weiteren lieferten unsere Linkshand Sarah und Kreisläuferin Susann eine bravouröse Partie ab. Ebenfalls zu erwähnen die Leistungen unsere Jugendlichen. Alina, Lisa, Hannah, Antonia und Jenny bringen sich immer besser in die Mannschaft ein und übernehmen selbst Verantwortung.

Durch diesen unerwartet deutlichen Triumph sind wir wieder an unserem heutigen Gegner vorbeigezogen. Wir liegen nunmehr auf Platz 3 der Tabelle, punktgleich mit dem Zweiten Roßwein. Glückwunsch und versuchen nächste Woche in Crimmitschau daran anzuknüpfen.


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