Nach der Ferienpause stand das Duell mit dem Tabellenschlusslicht Flöha auf dem Plan. Bereits seid 15 Spieltagen sind die Gäste ohne Punktgewinn, sodass die Favoritenrolle in dieser Begegnung klar verteilt war.

Die Annabergerinnen waren voll motiviert und wollten die zuletzt derbe Niederlage in Crimmitschau vergessen machen. Als die Gäste in der 3. Minute zur einzigen Führung (2:1) einnetzten, ging ein unglaublich positiver Schub durch das gesamte HCAB-Team. Aufbauend auf einer starken Abwehrleistung konnte man in der Folge spielerisch und kämpferisch voll überzeugen. Durch schnelles Passspiel und schönen Kombinationen öffneten sich immer wieder große Lücken in der Flöhaer Defensive. Diese wurden sehr oft erfolgreich genutzt und auch unser zuletzt „laues“ Konterspiel kam in den ersten 30 Minuten ins Rollen. Diese „einfachen“ Tore im Tempogegenstoß braucht man einfach, um Spiele zu gewinnen. Die Gastgeberinnen strahlten aus allen Mannschaftsteilen Gefahr aus und waren somit kaum ausrechenbar. Nach der erstmaligen Führung nach fünf Minuten konnten die Annabergerinnen ihren Vorsprung somit kontinuierlich ausbauen. Durch eine gute Chancenverwertung und einer Top-Abwehrarbeit ging es folgerichtig mit einem beruhigenden 14:6 in die Kabinen.

Die Halbzeitanalyse fiel positiv aus, aber wir wollten kein zweites Burgstädt, mahnte Alena. Dort führten wir ähnlich souverän mit 18:9! zur Pause und zitterten uns gerade noch zum Sieg. Das was wir nicht wollten, trat aber unbegreiflicher Weise auch heute ein. Der Spielrhythmus war weg, Chancen wurden liegen gelassen und in der Abwehr fehlte der Biss. Somit konnten die nie aufsteckenden Gäste immer weiter verkürzen (16:12 nach 40 Minuten). Erst eine Auszeit 12 Minuten vor dem Ende rüttelte das HCAB-Team wieder wach. Durch einige Umstellungen im Positionsspiel fand man wieder zurück in die Spur. Der Vorsprung konnte nun dank spielerischer Mittel wieder in ruhige Gewässer geschifft werden. Kurz vor Ende eine kleine Diskussion von Trainer Jan Strasdat mit der Flöhaer Bank, aufgrund der teilweise harten Spielweise. Das gute Schiedsrichtergespann zückte verständlicherweise nochmal eine Zwei-Minuten-Strafe gegen uns. Aber die Mannschaft reagierte überragend und netzte trotz Unterzahl noch zweimal ein. Wobei den Schlusspunkt zum 27:18 unsere zweite Torfrau Julia Schwarz setzte. Als würde sie sonst nicht anderes machen, schloss sie von Linksaußen nach zuvor einer gigantischen Eins gegen Eins Bewegung ab.

Aus einer homogenen auftretenden Mannschaft muss und sollte man unsere Torfrau Alena Parthova herausheben. 52 Jahre jung, Bewegung, Reflexe, wie ein 18-jähriger Jungspund und immer eine Ansprechpartnerin für unsere Jugendlichen. Danke Alena!

Nächste Woche kommt es zum Spitzenspiel in Roßwein. Platz zwei gegen drei verspricht eine spannende Partie. Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung. Auch im Bus sind meist noch Plätze frei!


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