Negativserie konnte auch im Vogtland nicht gestoppt werden


Nach zuvor zwei Heimpleiten konnte das HCAB-Frauenteam auch in Oelsnitz keinen Erfolg einfahren. Nach der dritten Niederlage in Serie muss man sich mit nunmehr 10:6 Punkten Richtung Mittelfeld der Tabelle orientieren.

Bis auf Oederan und Burgstädt II, die zusammen mit null Punkten das Tabellenende zieren, ist die komplette Bezirksklassenstaffel auf einem Niveau. Das heißt jeder kann jeden schlagen. Nach erneut einigen Absagen reisten wir personell mit einem schmalen Kader in Oelsnitz an. Dies sollte uns aber nicht hindern, das Parkett endlich wieder strahlend als Sieger zu verlassen. Die erste Hälfte gegen robust und mit viel Härte in den Zweikämpfen auftretende Oelsnitzerinnen verlief ausgeglichen. Durch viele kleine Nickligkeiten kam bei beiden Mannschaften kein wirklicher Spielfluss zustande. Mehr und mehr wurde mit Einzelaktionen versucht die Deckung der Gäste zu lockern bzw. zu öffnen. In vielen Situationen merkt man dem HCAB-Team die Verunsicherung an, was sich in der Torwurfquote widerspiegelt. War es bis zum 8:8 nach 23 Minuten noch ausgeglichen, so zog Oelsnitz mit einer Tempoverschärfung bis zur Pause auf 12:9 davon.

Die Zielvorgabe für die zweite Halbzeit war klar: Spielerisch und kämpferisch zulegen und die einfachen Fehler minimieren. Dies gelang in den ersten zehn Minuten hervorragend. Man konnte durch Sarah Neubert schnell zum 12:12 ausgleichen und Antonia Escher warf das HCAB-Team in der 40. Minute mit 14:16 in Front. Aber die weiterhin am Rande des Erlaubten zu Werke gehenden Vogtländerinnen kamen wieder zurück. Fast jeder Angriff der Gäste wurde in irgendeiner Art und Weise durch einen berechtigten Schiedsrichterpfiff unterbunden. Als die Zuschauer auch noch jede auch so kleinste Aktion lautstark begleiteten war die bereits sehr aufgeheizte Halle noch heißer. Aber es wurde zum Glück auch noch Handball gespielt. Die Gastgeberinnen zogen ihrerseits bis drei Minuten vor Ultimo auf 23:19 davon. Dies zwang die „Strasdats“ zu einer Auszeit. Man stellte die Abwehr auf komplette Pressdeckung (sprich Frau gegen Frau) um und im Angriff sollten schnelle Abschlüsse gesucht werden. Diese Aktion brachte Oelsnitz total aus dem Rhythmus und wir konnten 24 Sekunden vor dem Ende zum 22:23 verkürzen. Mit ihrem 13.! Treffer am heutigen Tag machte allerdings M. Köster den 24:22 Sieg für die Oelsnitzerinnen perfekt.

Zu erwähnen ist die überragende Leistung der mit zahlreichen Glanzparaden ausgestatteten Torfrau Alena Parthova. "Die Leichtigkeit und die genauen schnellen Passkombinationen sind uns im Gegensatz zu den ersten Partien der Saison abhanden gekommen. Wir tun uns im Moment schwer, klare Torgelegenheiten heraus zu spielen. Hinzu kommt unsere dem fehlenden Selbstvertrauen geschuldete schlechte Trefferquote." sagte ein enttäuschter Jan Strasdat.

Nächste Woche wartet eine erneut schwere Aufgabe auf das Frauenteam des HCAB. Am 23.11.2019 um 18:00 Uhr empfangen wir die „Wundertüte“ von der HSG Langenhessen/Crimmitschau II.

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