Erstes Punktspiel 2020 endet im Debakel


Obwohl man im Vorfeld gewarnt war durch die letzten überzeugenden Auftritte unseres heutigen Gegners, hatte wohl keiner mit so einem Ausgang gerechnet.

Mit Siegen von 15! und mehr Toren Unterschied fegten sie die Gegner reihenweise vom Parkett. Wer am Samstagabend um 19:30 Uhr auf die Anzeigetafel sah, traute seinen Augen kaum. Das Gästeteam aus Glauchau zerlegte die Annaberger Sieben nach allen Regeln der Handballkunst mit 19 : 39. Und dieses Ergebnis ist auch in dieser Höhe vollkommen verdient, wenn nicht sogar noch etwas schmeichelhaft für die Gastgeberinnen. Ohne jeglichen Zugriff in der Abwehr zogen uns die jungen Glauchauer Mädels schon frühzeitig den Zahn. Irgendwie versuchten wir dagegen zuhalten, aber uns fehlten in der Deckung sowie im Angriff einfach die Mittel. Über die Spielstände 1:9 (8 min), 4:15 (15 min), 4:20 (22 min), schraubten die wieselflinken und am heutigen Tag um zwei Klassen besser spielenden Gäste das Ergebnis bis zur Pause auf 7:24 hoch. Somit lautete die Devise nur noch die Höhe der Niederlage zu begrenzen.

Mit der Hereinnahme von Melanie Bartl im zweiten Abschnitt bekam unser Spiel mehr Linie und Struktur. Im Angriff und Abwehrverbund wurde nun etwas aktiver gearbeitet. Somit konnten wir wenigstens unser Vorhaben uns nicht komplett „wegballern“ zu lassen umsetzen. Auch dank einiger starken Paraden von Alena Parthova wuchs der Rückstand nicht ins unermessliche an. Am Ende hieß es dann, wie bereits erwähnt, 19 : 39.

Trotz aller Enttäuschung gratulieren wir dem HC Glauchau/Meerane zum Kantersieg. Hatten wir einfach einen miserablen Tag erwischt oder … ? Diese Fragen nach dem Warum gilt es nun zu klären. Nun heißt es Wunden lecken und das wenige Positive mitnehmen sowie das negative auszublenden.

Bereits nächste Woche beim Auswärtsspiel in Roßwein wird man ein anderes HCAB Frauenteam sehen. Mit diesen Worten verabschiedet sich für heute ein sichtlich enttäuschtes Trainerduo Strasdat. Wir kommen zurück, so das Motto für die nächsten Begegnungen.

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