Der Neujahrsauftakt und gleichzeitige Beginn der zweiten Halbserie bei den Verbandsliga-Handballern des HCAB muss als missglückt bewertet werden.

Mit 26:15 unterlagen die Erzgebirger bei der SG Germania Zwenkau eindeutig, was der Außenseiterrolle letztlich auch gerecht wurde. „Der missliche Umstand ohne Kreisläufer anreisen zu müssen, war gegen einen sehr starken Gegner nicht kompensierbar“, gab sich Trainer Jörg Glowalla am Sonntagabend zu später Stunde sichtlich schlecht gelaunt. Allerdings hatte er recht, es fehlte ein Brecher auf der Kreismittelposition, der die gegnerische Abwehr beschäftigt hätte. So hatte es die Defensive der Rand-Leipziger relativ einfach zu verschieben und der HCAB-Angriff stagnierte ein ums andere Mal. Das wiederum hatte zur Folge, dass die Germania in den Tempogegenstoß kam und beim 14:4 zur Pause war die Vorentscheidung bereits gefallen. Wenngleich sich immer noch zu viele Fehler offenbarten, kamen die Gäste der Aufforderung ihres Trainers, um ein besseres Resultat zu kämpfen, im zweiten Abschnitt nach. Die Annaberger Defensive stand ordentlich und im Angriff gelangen einige durchdachte Aktionen. So konnte der HCAB die zweite Halbzeit ausgeglichen gestalten, ohne jedoch den Zwenkauern gefährlich nahe zu kommen. Letztendlich muss man konstatieren, dass in der Verbandsliga jede Position gut besetzt sein muss, wenn man wirklich Zählbares mitnehmen will. Hauptaugenmerk gilt nun der anstehenden Partie gegen den LRC Mittelsachsen, wo man personell hoffentlich wieder auf dem Damm ist. (mwnr)

HCAB: Dietrich, Steiner – Meyer (4), Wagner (5/5), Eck, Richter, Breitfeld (2), Blechschmidt (1), Weber (1), Sonnemann (2), Fritzsch und Otto

 

   
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