Der ungleiche Punktekampf in der Handball-Verbandsliga zwischen dem HCAB und dem verlustpunktfreien Tabellenführer SV Plauen-Oberlosa 04 endete erwartungsgemäß mit einer 16:25 Niederlage zu Ungunsten der Gastgeber.

Im Gegensatz zum debakulösen Hinspiel, als man mit 43:22 arg unter die Räder kam, nahmen die erzgebirgischen Jungs ihr Kämpferherz diesmal in die Hand und waren nicht nur um Schadensbegrenzung bemüht.
Von Beginn an boten die Annaberger dem haushohen Favoriten Paroli, vor allem die Defensivabteilung machte die Räume weitesgehend eng und die Gäste taten sich im Positionsangriff schwer. „Wir müssen den Kontrahenten in den Positionsangriff  zwingen“, war auch die taktische Vorgabe von Trainer Jörg Glowalla, der sich sicher noch voller Entsetzen an die Szenerie des Hinspiels erinnerte. Die Vogtländer leben in der Tat von ihrer Kompaktheit in der Abwehr, um einen überaus effizienten Tempogegenstoß-Handball zu zelebrieren. Doch anders als noch vor einem Vierteljahr setzten die Gastgeber ihre Marschroute um, Geduld haben und lange Angriffe spielen zu wollen. Zwar führten die Oberlosaer nach einem Viertel der Spielzeit mit 5:2, kamen aber mit der Annaberger Spielweise nicht wirklich zurecht. Unverändert auch das Geschehen in der Folgezeit. Der HCAB war um Ballbesitz und möglichst wenig eigene Fehler bemüht, so dass sich der 7:12 Halbzeitstand in einem erfreulichen Rahmen hielt.
Natürlich sind sieben Treffer in dreißig Minuten zu wenig, aber der Defensiv-Riegel des Spitzenreiters war einmal mehr allererste Sahne. „Macht die Räume noch enger in der Abwehr und versucht bei Ballgewinn selbst zum Kontern zu kommen“, hatte Trainer Glowalla nur wenig zu korrigieren währen der Pause. Auch im weiteren Spielverlauf änderte sich nur wenig. Mit viel kämpferischem Engagement boten die Erzgebirger mehr Gegenwehr, als den 04ern lieb war. Den Gästetrainer konnten wohl nur die beiden Pluspunkte besänftigen, Dank der aufopferungsvollen Abwehrarbeit des HCAB blieb der erfolgsverwöhnte Primus der Liga im Positionsangriff vieles schuldig. Bis zum Schlusspfiff verwalteten die Oberlosaer den erspielten Vorsprung ohne zu glänzen und der Vorsprung des Endstandes blieb im einstelligen Bereich.
Mit diesem Resultat konnten die Einheimischen sehr zufrieden sein, denn man hatte zu jeder Zeit aufopferungsvoll gekämpft. (mwnr)

HCAB: Dietrich, Steiner – Hartmann, Meyer, Eck (1), Rösch (6/3), Kanzler, Breitfeld (2), Blechschmidt, Otto (4), Weber (2), Fritzsch, Sonnemann (1)

 

   
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