Eigentlich konnten die Voraussetzungen nicht als die schlechtesten betrachtet werden. Eine Partie vor heimischem Publikum, alle Spieler waren wieder an Bord. Als Gäste wurden die Männer des SV Lok Leipzig-Mitte begrüßt. Das Hinspiel wurde knapp mit 22:21 verloren. Für die Umsetzung der selbst gesetzten Ziele gab es allerdings nur ein „mangelhaft“.

Dabei war der Auftakt recht vielversprechend. Aus einer gut sortierten Abwehr heraus wurden die Vorgaben von Trainer Jörg Glowalla umgesetzt. Ein variables Kombinationsspiel und sichere Abschlüsse sorgten dafür, dass nach 8.Minuten ein 5:2 auf der Anzeigetafel leuchtete. In der folgenden Zeit schlichen sich allerdings mehr und mehr Fehler ins Angriffsspiel HCAB-Mannen ein. Gut herausgespielte Torchancen wurden nicht genutzt und zum Teil fahrlässige technische Fehler spielten den Leipzigern sprichwörtlich in die Hände. Diese nahmen die Möglichkeiten nur zu gern an, glichen nicht nur aus, sonder zogen zum zwischenzeitlichen 7:10 vorbei. Unsere Mannschaft besann sich dann mal wieder ihrer Stärken, kämpfte sich wieder etwas heran, musste aber mit dem Halbzeitpfiff noch das 10:13 hinnehmen. 
Die zweite Hälfte begann das HCAB-Team wieder mit neuem Schwung, die Ansagen des Trainers waren eindeutig. Eine offensive Deckung gegen spielstarken mittleren Aufbauspieler der Leipziger, bessere Absprachen in der Deckung und vor allem, weniger Ballverluste durch technische Fehler. Bis zur 35.Minute konnte man noch mithalten (13:15), dann nahm sich die Mannschaft eine zehnminütige Auszeit. Reihenweise wurden Einwurfmöglichkeiten vergeben oder dem Gegner die Bälle erneut förmlich in die Hände gelegt. Während HCABler bis zur 45.Minute gerade mal noch zwei magere Törchen erzielte, gelang das den Messestädtern gleich zehnmal, in jeder Minute ein Treffer. Dass sich die Mannschaft anschließend wieder etwas fing, konnte den Ausgang der Partie nicht mehr beeinflussen. Zu viele Zeitstrafen, allein 3 Annaberger konnte aufgrund dessen vorzeitig duschen gehen, verhinderten zudem, dem Gegner noch einmal ernsthaft Paroli zu bieten. Die fehlende Durchschlagskraft im Angriff zeigte sich auch daran, dass man während des gesamten Spiels gerade mal einen Strafwurf zugesprochen bekam.
So musste 1.Männermannschaft des HCAB am Ende eine klare Niederlage in heimischer Halle hinnehmen. Für die nächsten Aufgaben muss man sich wieder auf die Stärken der Mannschaft besinnen, wie gegen den Spitzenreiter SV Plauen-Oberlosa gezeigt. Durch geeignete Trainingsarbeit sollte es kein Problem sein, sich entsprechend vorzubereiten, um gegen die Tabellennachbarn wieder einen erfolgreichen und ansehnlichen Handball zu zeigen.

HCAB: Dietrich, Steiner – Eck(1), Rösch(1), Kanzler, Blechschmidt(3), Richter(4), Breitfeld(3/1), Meyer(5), Wagner, Otto, Fritzsch (2), Weber(1), Sonnemann(1)

   
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