Es wurde der erwartete schwere Gang. Am Samstag reiste die 1.Männermannschaft des HCAB nach Leipzig zur Spielgemeinschaft DHfK/NHV.

Mit Florian Lehnert, Tino Breitfeld und Robert Kanzler fehlten erneut drei Spieler. Dem Häuflein der Verbliebenen blieb nichts anderes übrig, als das Beste aus der Situation zu machen. Und das gelang stellenweise ganz gut. Vom Anpfiff weg war die Mannschaft hellwach und ließ sich keineswegs beeindrucken. Die Abwehrreihen ließen nur wenig zu, im Angriff versuchte man schnell zu spielen. Zwangsläufig ergaben sich gute Tormöglichkeiten für beide Teams. Felix Steiner, der diesmal das komplette Spiel zwischen den Pfosten stand, zeigte erneut eine souveräne und abgeklärte Leistung für den HCAB. Bei den Gastgebern vereitelte ihr in höheren Spielklassen erfahrener Torhüter einige gute Möglichkeiten. So stand es nach einer Viertelstunde 4:4, von einem Leistungsunterschied war nicht viel zu spüren. Ab der 20.Minute änderte sich das. Der HCAB nahm sich seine gefürchteten 10-Minuten-Auszeit. Unsicherheiten und technische Fehler, Leipzig/Delitzsch bestrafte konsequent und zog auf 12:6 davon. Die Aussprache zum Pausentee schien gefruchtet zu haben, das Team machte nach Anpfiff wieder Druck. In den ersten 12 Minuten der zweiten Hälfte hielt man den Rückstand konstant, auch wenn die Chancenverwertung sich nicht besserte. Allein die mäßige Torausbeute mit unzähligen Lattentreffern verhinderte eine Verkürzung des Rückstandes. Die letzte Viertelstunde ging dann wieder an die Spielgemeinschaft. Die Erzgebirger hatten nichts mehr zuzusetzen, mussten darüber hinaus noch 5 Zeitstrafen verkraften. Die Gastgeber bauten ihren Vorsprung Stück für Stück aus, ohne dabei wirklich zu glänzen. Kreisläufer Thomas Rösch war bester Werfer des HCAB. Die Trefferquote bei den erkämpften Strafwürfen war mit 5 von 7 recht ansprechend, dagegen ist bei 18 Toren aus 34 Versuchen noch deutlich Luft nach oben.
Coach Jörg Glowalla: “Meine Jungs haben gut gekämpft,  die Einstellung stimmt, die Gegentore gehen in Ordnung, aber wir hätten aufgrund der Chancen gut 10 Tore mehr erzielen müssen.“

HCAB: Dietrich, Steiner -  Rösch(6/2), Richter(1), Meyer (4), Otto (1/1), Illig(2), Weber(1), Fritzsch, Sonnemann(3/2)

   
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