Nach der unangenehmen Niederlage in der Vorwoche gegen die Sachsenligareserve von Einheit Plauen wurde die Aufgabe an diesem Wochenende nicht unbedingt leichter. Mit dem Chemnitzer HC war einer der Aufstiegsaspiranten zu Gast in der Silberlandhalle.

Gegen das spielstarke Team unterlag man in der Vorsaison in beiden Spielen klar. „Wir haben heute nichts zu verlieren, wir wollen kämpfen, die Abstimmung in der Mannschaft weiter verbessern.“ so Trainer Jörg Glowalla im Vorfeld der Partie. Bis auf Maik Richter waren alle verfügbaren Spieler an Bord. Die ersten Minuten waren dann auch vom Kampf auf beiden Seiten geprägt, die Abwehrreihen gut gestaffelt, nach 11 Minuten stand es 3:3. Danach schlichen sich häufiger kleinere Fehler ein, die die Gäste durch ihr schnelles Umschaltspiel ein ums andere Mal für sich nutzen konnten und auf 5:10 davonzogen. Nach der fälligen Auszeit kam der HCAB wieder besser ins Spiel und verkürzte bis zur Pause den Rückstand auf 8:12. In der zweiten Hälfte wollte man unbedingt angreifen, verbesserte Abwehrarbeit, druckvolles Angriffsspiel, leider fehlte etwas das Wurfglück. Als man dann in doppelter Überzahl zwei Tore erzielte und auf 11:14 verkürzen konnte, gab es auf einmal die Möglichkeit, die Chemnitzer richtig in Bedrängnis zu bringen. In der Situation kam dann auch noch Pech dazu, Würfe aus guten Positionen landeten am Pfosten. Die Gäste machten das besser, aus einer aggressiven Abwehr heraus  zogen sie uneinholbar mit 7 Toren davon. Die letzten Minuten konnte der HCAB dann wieder gegenhalten, ohne wirklich noch etwas an der klaren Niederlage ändern zu können. Ein verdienter Sieg für den Chemnitzer HC. Das Manko an diesem Tag war die überdurchschnittlich hohe Quote an technischen Fehlern. Das dieses stark verjüngte Team um Thorsten Meyer noch keine Bäume ausreißen kann, liegt in der Natur der Sache. Man wird weiter an der Abstimmung feilen, was für die gut ausgebildeten und talentierten Spieler kein Problem darstellen sollte. Mit dem nötigen Kampfgeist, der den Mannschaften des HCAB schon immer zu Eigen war, hat man schon viele Gegner zur Verzweiflung getrieben. Dass die Jungs es können, haben sie bereits gezeigt.

HCAB: Dietrich, Steiner -  Rösch(2), Lehnert(1), Breitfeld(3/1), Meyer (3), Wagner(3/3), Otto(1), Illig(1), Weber, Fritzsch(1), Sonnemann(4)

   
otte und weber
erzgebirgssparkasse
stadtwerke
reifra
 
gruenteam
lanzenberger
autohaus seifert