Das erste Punktspiel im neuen Jahr war gleichzeitig das letzte der Hinrunde. Die Mannschaft reiste in die Leipziger Tieflandsbucht zum Aufsteiger HV Böhlen.

Da man noch keine Erfahrungen mit der Mannschaft hat, gestaltete sich die taktische Ausrichtung schwierig. Außerdem fehlten Tom Illig und Christian Fritzsch, dafür waren Michael Eck und Maik Richter wieder an Bord. Besonders erfreulich aber war der Auftritt von Markus Weber, der nach einer unangenehmen Ellenbogenverletzung im November wieder mitspielte und sich mit vier Toren eindrucksvoll zurückmeldete. Es entwickelte sich ein durchwachsenes Spiel mit dem besseren Ende für die Gastgeber. Die erste Viertelstunde verschliefen die Erzgebirger komplett. Eine löchrigen Abwehr gepaart mit einer schlechten Torverwertung bedeuteten ein 9:5 für die Gastgeber. Eine Umstellung der Mannschaft brachte die Wende, die Abwehrarbeit verbesserte sich Zusehens. Die Angriffe wurden überlegt ausgespielt, Thomas Rösch am Kreis  gut in Position gesetzt, der wiederum seine Würfe verwertete. Bis zur Halbzeit spielte man sich zum Unentschieden heran. Der HCAB hatte eigentlich die Mittel für die zweite Hälfte in der Hand. Die ersten Minuten liefen auch ganz gut, man ging mit 15:16 in Führung. Unerklärlicherweise verlor dann das Team den Faden, verzettelte sich Zusehens in Einzelaktionen. Überhastete Abschlüsse, technische Fehler en gros luden die Böhlener zum Kontern ein, 21:17 nach 50 Minuten. Die Annaberger kämpften sich trotz häufiger Unterzahl wieder zurück, hatten beim Stand von 22:21 sogar die Chance zum Ausgleich, mussten die Gastgeber letztendlich ziehen lassen. Trainer Glowalla: „Wir hätten das Spiel gewinnen müssen, unsere Wurfquote war heute unterirdisch.“

HCAB: Dietrich, Steiner -  Eck(1), Rösch(5/2), Richter(1), Lehnert(1), Breitfeld(1), Meyer (5), Wagner, Otto (2),  Weber(4), Sonnemann(4)

 

   
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