In den letzten beiden schweren Spielen gegen die potentiellen Aufstiegskandidaten Riesa/Oschatz und DHfK Leipzig hat man gut gekämpft aber nur wenig zählbares mitgenommen. Im Gegenteil, die Personalsituation hat sich weiter verschärft.

Richter, Breitfeld und Kanzler fallen nach wie vor verletzt aus. Die Annaberger waren zu Gast beim Aufsteiger Rückmarsdorf, gegen  die man mit einem 28:25 den ersten Heimsieg verbuchen konnte.  „ Wir wollen hier und heute unbedingt etwas Zählbares mitnehmen.“ gab Trainer Jörg Glowalla vor dem Spiel aus. Erfreulicherweise liefen Chris Sonnemann und Stanley Otto trotz noch nicht ganz auskurierter Verletzungen auf und machten ein gutes Spiel. Außerdem waren Wagner, Eck und Lehnert wieder mit von der Partie. „Es war erwischten einen gelungenen Start. Wir haben erneut mit der kompletten Jugendabteilung begonnen, man merkt, dass alle in den letzten Monaten deutlich dazu gelernt haben. Dir Abwehr stand sicher, trat aggressiv gegen den Gegner heraus, dem ist nur wenig Konstruktives eingefallen.“ kommentierte Glowalla die ersten Minuten. Der Angriff lief immer wieder über Stanley Otto, der trotz Handikap druckvoll spielte und die Bälle klug verteilte. So konnte man sich bis zur 19. Minute 7:3 absetzen. Die nächsten Minuten beschrieb Torhüter Hendrik Dietrich so: “Unerklärlicherweise wurde unser Spiel Zusehens zerfahrener, neben  Fehlwürfen häuften sich auch die technischen Fehler, Rückmarsdorf nutzte das konsequent aus.“ Es war die stärkste Phase der Rückmarsdorfer, sie holten Tor für Tor auf und konnten ein 3:7 innerhalb von acht Minuten in ein 10:7 umwandeln. In den verbliebenen Minuten fing sich der HCAB dann wieder, die Routiniers Wagner und Eck konnten mit ihren Treffern den Abstand verkürzen. In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Die Annaberger verwarfen in der Anfangsphase einige Bälle, Rückmarsdorf stellte den 3-Tore-Vorsprung wieder her. Aber der HCAB war jetzt wieder im Spiel. Thorsten Meyer konnte mehrere Treffer setzen, Michael Wagner verwandelte die Strafwürfe sicher. Im Tor konnte sich Felix Steiner immer wieder mit guten Paraden auszeichnen. Trotz allem lief der HCAB bis zur 60. Minute immer einem Rückstand hinterher. Dann endlich, nach einer gut gespielten Kombination nahm sich Wagner einen schwierigen Ball und traf von links außen zum 19:19. Der Angriff der Leipziger wurde erneut von Steiner pariert. Thomas Rösch meinte hinterher:“ Wir hatten sogar nochmal die Möglichkeit zum Gegenstoß, konnte ihn aber nicht mehr richtig abschließen. Es ist ein leistungsgerechtes Unentschieden.“, und ein guter Ausgangspunkt für das nächste wichtige Spiel zuhause gegen Einheit Plauen II am nächsten Samstag.


HCAB: Dietrich, Steiner – Eck(1), Rösch(1), Lötsch, Lehnert(3), Meyer(4), Wagner(5/3), Otto(1), Weber(2), Sonnemann(2)

   
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