Seit dem letzten Wochenende ist es amtlich, die erste Männermannschaft kann nicht mehr vom wichtigen 10. Platz verdrängt werden. So reiste man relativ entspannt zum SV Lok in die Messestadt,  das Heimspiel hatten die  Annaberger für sich entschieden.

Tino Breitfeld ist nach seine Handverletzung wieder an Bord, so standen Trainer Jörg Glowalla 10 Feldspieler zur Verfügung, was in dieser Saison  noch nicht so oft geschehen ist. „Vielleicht waren wir auch zu entspannt, wie auch immer, wir haben den Start verschlafen. Lok war hochmotiviert.“ so Torhüter Hendrik Dietrich. Mit überlegten Angriffen konnten sie die träge Abwehr des HCAB immer wieder überwinden. Annaberg kam nur schwer in Tritt, viele Unkonzentriertheiten reihten sich aneinander. Einzig Markus Weber war hellwach, im klugen Zusammenspiel mit Stefan Herklotz  verwertete er alle Bälle und hielt mit seinen vier Treffern von rechts außen die Mannschaft im Spiel. Aber auch das konnte nicht verhindern, dass es nach einer Viertelstunde 10:6 stand. Durch die Hereinnahme von Meyer und Wagner wurde das Spiel der Erzgebirger wieder kompakter, die Abwehr stand jetzt besser. So konnte sich Lok nicht weiter absetzten. Kurz vor dem Pausenpfiff gab es sogar noch die Möglichkeit, den Anschlusstreffer zu erzielen, man vergab aber die Chance und die Gastgeber gingen mit 15:12 in Pause. „Nach Wiederanpfiff waren wir erneut nicht auf der Höhe des Spiels, ließen den Leipzigern zu viel Raum, die zogen auf 18:13 davon. Dann kamen wie aus heiterem Himmel  unsere zehn genialen Minuten.“ kommentierte Dietrich das nun folgende. Chris Sonnemann verwandelte drei Siebenmeter nacheinander. Dazwischen trug die Mannschaft vier schöne Angriffe mit Schwung und  Raffinesse vor, die Stanley Otto mit sehenswerten Toren abschloss. Felix Steiner vernagelte sein Tor und auf einmal stand es 19:20 für die Gäste. Leider verflachte das Spiel danach wieder und ein zähes Ringen setzte ein. Eine Mannschaft legte vor, die andere glich aus. In der 29. Minute brachte Thorsten Meyer schließlich den HCAB durch einen Konter mit 26:25 in Führung, Steiner parierte im Gegenzug den Wurf auf sein Tor. Die Bergstädter hatten es in der Hand, den Sack zu zumachen. Ein gut vorgetragenem Angriff brachte Michael Wagner in aussichtsreiche Position, die Schiedsrichter entschieden bei seiner Körperfinte aber auf Schrittfehler, der Gegenstoß der Leipziger konnte nur durch Foul unterbrochen werden. Lok verwandelte den fälligen Strafwurf zum 26:26 Endstand.

HCAB: Dietrich, Steiner -  Rösch (4), Lötsch, Lehnert, Breitfeld(1), Meyer (5), Wagner(1/1), Otto (5), Herklotz, Weber (4), Sonnemann(6/4)

   
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