Es war das erwartet schwere Spiel gegen den Dritten der Staffel West der Verbandsliga. Nach der vermeidbaren Niederlage der letzten Woche hatte sich die Mannschaft trotzdem einiges vorgenommen.

Allerdings dämpften die Ausfälle im Vorfeld bereits die Erwartungen, Thomas Rösch laboriert an einer Rückenverletzung, Tino Breitfeld mit Handverletzung, außerdem fehlte Robert Kanzler. Das Team ließ sich davon allerdings nicht beirren und legte munter los. „Wir hätten in den ersten paar Minuten gut und gern 10:3 führen können, unsere Chancenverwertung war, ich sag mal stark verbesserungswürdig.“ kommentierte Trainer Jörg Glowalla in der Pause. So stand es nur 3:3. Die Abwehr der Gastgeber ließ nur wenig zu, im Tor ein überragender Hendrik Dietrich. Der HCAB diktierte in der ersten Hälfte das Spiel, konnte immer wieder seine Stärken ausspielen und ging in der 24. Minute sogar mit 10:7 in Führung. Hendrik Dietrich: „In der Phase haben wir das Spiel durch unsere Fehler leichtfertig aus der Hand gegeben, wäre eine gute Ausgangsposition gewesen, so ging Zwenkau mit der Führung in die Pause.“ In der zweiten Hälfte ging dann bei den Annabergern nicht mehr allzu viel zusammen. Die gezwungenermaßen umgestellte Abwehr wurde zunehmend anfälliger. Die Gäste, denen im Positionsspiel nur wenig einfiel, kamen durch gelungenen Einzelaktionen immer wieder zu leichten Toren. Den Angriff des HCAB fasste Chris Sonnemann so zusammen: „Wir haben es einfach nicht geschafft, die Abwehr so zu beschäftigen, dass wir uns gute Chancen hätten erarbeiten können. Jeder Fehlwurf wurde mit einem Konter bestraft und davon gab's leider zu viele.“ Dabei konnten sich die Gastgeber bis zur 51. Minute nach einem zwischenzeitlichen 14:21 auf 19:22 herankämpfen. In den letzten Minuten zog dann Leipzig/Zwenkau unaufholbar davon, der HCAB konnte nur noch Schadensbegrenzung betreiben.

HCAB: Dietrich, Steiner - Lehnert, Schierig (1), Breitfeld, Otto (2), Repmann(1), Herklotz (6/2), Lötsch, Weber (3), Sonnemann (9/2)

   
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