Nachdem alle gut und unfallfrei ins neue Jahr gerutscht sind, stand an diesem Samstag wieder Ligaalltag auf dem Programm. Im letzten Spiel der Hinrunde empfing der HCAB den Fünften der Staffel West.

„Wir wollen das gute Gefühl aus dem Punktgewinn in Chemnitz mit ins neue Jahr nehmen. Es wurden diese Woche ein paar neue Sachen trainiert, um das Angriffsspiel flexibler zu gestalten.“ meinte Trainer Jörg Glowalla vor dem Spiel. Engagement und Wille konnte man der Mannschaft auf keinen Fall absprechen, im Gegenteil. Vielleicht wollte man auch einfach zu viel. So wurde die Begegnung am Ende ein Festival der Pleiten, Pech und Pannen. In der Aufstellung fehlten lediglich Felix Steiner und Stefan Herklotz, dafür war Tom Illig wieder dabei. Die Gastgeber legten dann auch los wie die Feuerwehr, führten nach einigen Minuten mit 3:0. Besonders Stanley Otto konnte sich immer wieder in Szene setzen. Nach und nach schlichen sich Fehler ein. Glowalla: „In der Abwehr fehlte in machen Fällen die richtige Zuordnung und Aggressivität. Die Folge waren immer wieder Lücken für den Gegner. Die Angriffe haben wir zwar mit Zug gespielt, aber zu wenig in die Breite und oft überhastet. Trotzdem mit guten Möglichkeiten.“ Diese gingen unglaublich oft an die Latte oder wurden leichtfertig vergeben. So kam es, dass der HCAB das bestimmende Team war und trotzdem zur Pause mit vier Toren zurücklag. In der zweiten Hälfte steigerten sich die Hausherren zu Beginn wieder, allerdings ohne den Rückstand verkürzen zu können. Bis zum Stand von 13:18 war es ein ausgeglichenes Spiel. Chris Sonnemann war ein ums andere Mal erfolgreich. Den Rest des Spiels fasste Torhüter Hendrik Dietrich so zusammen: “Eine Unmenge von technischen Fehlern und schlechten Torabschlüssen. Daraus resultierte eine Unzahl von Gegenstößen. Zum Schluss hat die Mannschaft resigniert.“

 HCAB: Dietrich – Rösch, Lehnert, Schierig, Breitfeld, Otto (10), Repmann, Illig(1) Lötsch(1), Weber (1), Sonnemann (8/2)

   
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