Im zweiten Heimspiel der Saison empfingen die Männer des HC Annaberg-Buchholz die Handballwölfe aus Rodewisch.

Die Gäste, bisher noch ohne Punktgewinn, müssen bis auf weiteres auf Steffen Schnabel verzichten,über Jahre hinweg Torschützenkönig der Liga und prägender Kopf der Mannschaft. Eine durchaus knifflige Angelegenheit, diese vermeintlich leichten Aufgaben. Entsprechend motiviert aber unkonzentriert ging der HCAB ins Spiel. Im Angriff wurde schnell gespielt, vor allem über Kreisläufer Marcus Schierig drohte immer wieder Gefahr, bester Werfer am heutigen Tag. Trotzdem stand es nach 15 Minuten nur 6:5. Er meinte danach: „Wir haben unsere Chancen nicht optimal genutzt und waren etwas zu nachlässig in der Abwehr. So blieb es in der ersten Hälfte knapp.“ Die Hausherren mühten sich zu einem 14:11 zur Pause. Im zweiten Durchgang agierte der HCAB konsequenter. Aggressiv aus einer nun sicheren Abwehr heraus erspielte man sich gute Chancen, eroberte schlecht gespielte Bälle und münzte das meiste in Tore um. So konnten sich die Annaberger nach zehn Minuten mit 21:13 absetzen, die Vorentscheidung des Spiels. Jetzt ging alles, Gefahr auf allen Positionen, gute Würfe über die Außenspieler. Acht verwandelte Strafwürfen sprechen eine deutliche Sprache. Rodewisch hatte gegen Ende nicht mehr viel entgegen zu setzen. In den letzten Minuten wurde noch einmal munter durch gewechselt, der Spielfaden riss trotzdem nicht. Somit geht der Sieg auch in dieser Höhe völlig in Ordnung.

HCAB: Dietrich, Steiner – Rösch, Lützendorf (1), Schierig (10/3), Breitfeld (4), Schindler, Martin (5/2), Herklotz (9/3), Lötsch (2), Weber (3)

   
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