Für den Handballsport in Deutschland wird dieser 31.01.16 in die Geschichte eingehen. Mit einer grandiosen Leistung gegen Spanien sicherte sich unserer Nationalmannschaft völlig überraschend den EM-Titel. Da der Spielbetrieb trotzdem ungerührt weiter geführt wird, mussten viele Teams an diesem Sonntag ran.

Unter anderem traf es die Männermannschaft des HCAB. Zudem hatte sie das weiteste Auswärtsspiel der Saison. Erfreulich ist, dass Falko Repmann nach längerer Verletzung wieder mitspielte. Weniger amüsant hingegen war der Verlauf des Spiels. Torhüter Hendrik Dietrich fasste die ersten 30 Minuten treffend zusammen: "Wenn die Einstellung nicht stimmt, hast du es in der Bezirksliga gegen jeden Gegner schwer." Zu Beginn passte gar nichts zusammen. Die Abwehr, Prunkstück beim letzten Spiel gegen Weißenborn, war nur stückchenweise vorhanden. Im Angriff agierten die Gäste konfus, technische Fehler und vergebene Chancen en gros. Recht mühelos gingen die Vogtländer mit 6:0 in Führung. Der HCAB fing sich schließlich etwas, verkürzte auf 9:5, um anschließend die Hausherren wieder ziehen zu lassen. Die führten zwischenzeitlich mit 16:6. Im zweiten Abschnitt spürte man zu Beginn wenig von einem Aufbäumen der Annaberger. Beim Stand von 20:11 ging endlich ein Ruck durch die Mannschaft. Innerhalb weniger Minuten konnten die Gäste auf 23:20 verkürzen, alles wieder offen. In der Folge wurden zu viele gute Torchancen nicht genutzt, die Hausherren konnten immer wieder absetzen. Der HCAB kam zwar noch einmal auf 33:31 heran, Rodewisch ließ sich aber letztendlich den Sieg nicht mehr streitig machen.

HCAB: Dietrich, Steiner – Rösch (2), Lützendorf, Schröder (1), Schierig (10/2), Breitfeld (4), Repmann (4), Schindler, Martin (2/1), Herklotz (2), Lötsch (3), Weber (6)

   
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