Mit einer soliden Leistung vor heimischen Publikum verabschiedet sich die Männermannschaft des HCAB in die Osterzeit. Dabei war die Personalsituation im Vorfeld durchaus schwierig.

Mit Stefan Herklotz fehlte ein wichtiger Spieler im rechten Aufbau. Aber einige Stunden vor Anpfiff konnte der noch leicht angeschlagene Torsten Meyer seine Spielzusage geben. Desgleichen Michael Eck, der erneut extra aus dem schönen Bayern anreiste. Mit Falko Repmann, nach Sperre wieder dabei hatten die Gastgeber eine durchaus schlagkräftige Truppe zusammen. Man wollte an das Spiel der Vorwoche anschließen. In Zwönitz hatte der HCAB mit wenig Personal gut gespielt, den Tabellenzweiten beinahe Punkte abgetrotzt. Torsten Meyer fungierte als Motivator in der Kabine: "Wir müssen die Zweikämpfe annehmen, die USG stören, wo es geht und unsere Dinger vorn reinmachen." Damit sprach er die oft leichtfertige Chancenverwertung der letzten Spiele an. Zu Beginn der Partie schien sich daran erst mal nichts zu ändern. Der HCAB trug seine Angriffe schnell und flüssig vor, nutzte aber seine Möglichkeiten nur schlecht. Die USG abgeklärter, ging folglich mit 1:3 in Führung. Die Hausherren kamen allmählich ins Spiel, es dauerte aber bis zum 6:5, ehe man zum ersten Mal in Führung gehen konnte. Aus einer guten Abwehr heraus, mit sicherem Schlussmann Hendrik Dietrich, spielte man nun druckvoller. So konnten sich sich die Annaberger bis zur Pause mit vier Toren absetzen. Sie erwischten auch den besseren Start in die zweite Hälfte. Die Abwehr stand gut, nach vorn spielte man variabel mit Gefahr aus allen Positionen. Beim Stand von 22:14 in der 46. Minute schien die Partie gelaufen, dachten viele. Aber die Chemnitzer kamen noch einmal. Dabei profitierten sie von einigen technischen Fehlern der Gastgeber. Michael Eck meinte danach: "Wir haben in der Phase etwas den Faden verloren, paar Chancen weggelassen. Die USG hat das genutzt, ist nochmal herangekommen. Wichtig war, dass wir uns nicht aufgegeben haben." Vier Minuten vor Ende stand es auf einmal 26:26, alles wieder offen. Nach einer Rangelei stellten die guten Referees aus Bayern zwei Spieler vom Platz. Die Strafzeit mit fünf gegen fünf nutzte der HCAB clever aus. Max Lötsch schnappte sich den Ball in der eigenen Abwehr und erzielte trotz Bedrängnis die erneute Führung. Nur Sekunden später nutzte Falko Repmann einen gehaltenen Ball und erhöhte im Gegenstoß auf 28:26. Marcus Schierig schließlich mit der Entscheidung zum 29:26 in der letzten Minute. Mit dem Sieg hat man nun zum Tabellenneunten Lengenfeld aufgeschlossen.

HCAB: Dietrich, Steiner – Eck (1), Rösch, Mauersberger (3), Schierig (6), Breitfeld (3), Meyer (3), Repmann (4), Schindler, Michael, Schindler, Martin (4/4), Lötsch (2), Weber (3)

   
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