Im Moment sind die Zeiten nicht einfach für die Männermannschaft des HCAB. Und es wird nach dem Wochenende nicht leichter.

War man doch zu Gast beim TSV Mittweida, einem der Aufstiegsaspiranten. Der klettert mit diesem Sieg auf den zweiten Platz, dicht hinter dem Überraschungsaufsteiger HSG Sachsenring. Dabei spiegelt das Ergebnis durchaus nicht den Spielverlauf wider. Nach diversen Spielerabsagen trat der HCAB etwas dezimiert an. Trainer Uwe Eger nahm es mit Galgenhumor: „Bei Mittweida können auch nur sieben Leute gleichzeitig spielen. Wir werden das Beste draus machen und wollen eine solide Leistung aufs Parkett bringen.“ So gingen die Gäste aus dem Erzgebirge engagiert ans Werk. Aus einer gut gestaffelten Abwehr heraus spielte man strukturiert nach vorn. Die erarbeiteten Chancen wurden meist sicher in Tore umgesetzt. Trotzdem konnten sich die Hausherren einer Viertel Stunde etwas absetzen, 12:7. Aber der HCAB kam zurück, verkürzte wieder. Beim Stand von 13:10 verschwanden sichtlich genervte Mittweidaer in die Kabine, hatte man sich das doch etwas anders vorgestellt gegen den Letzten. Nach der Pause ging es unverändert weiter, 19:16 nach dreiviertel des Spiels. Erfreulich war das Debüt von Michael Weber, der im zweiten Durchgang zwischen den Pfosten stand. Das 17jährige Eigengewächs machte sein erstes Spiel für die Männer und lieferte eine solide Partie ab. Allerdings konnte auch er nicht verhindern, dass die Partie in den letzten Minuten für die Gäste eher unerfreulich wurde. Uwe Eger noch einmal: „Bis zur 48. Minute bin ich mit der Leistung der Mannschaft zufrieden, bei 18:23 waren wir noch auf Schlagdistanz. Zum Schluss fehlten uns dann etwas die Körner. Einige Fehlwürfe, technische Fehler und auch ein paar Schiedsrichterentscheidungen haben uns das Genick gebrochen.“ Kreisläufer Marcus Schierig sah das ähnlich: „Wir haben heute gut gekämpft. Auch unser Spiel sah streckenweise recht passabel aus. Ärgerlich ist allerdings, dass wir uns dann zum Schluss noch haben abschießen lassen.“ Am Ende gewann der TSV klar mit 34:22, ohne wirklich an diesem Tag zu überzeugen.

HCAB: Sywall, Weber – Meyer (2), Ruppert (1), Mauersberger (4), Schierig (5), Repmann (4), Herklotz (5), Lötsch (1)

   
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