Im achten Spiel der Saison verbucht die Männermannschaft des HCAB den ersten Zähler auf der Habenseite.

"Natürlich ist es schön, dass wir nicht verloren haben, aber heute war mehr drin. In der letzten Viertelstunde haben wir uns um den Lohn unserer Arbeit gebracht." resümierte Trainer Uwe Eger mit einem säuerlichem Lächeln. Die Annaberger mit fast voller Besetzung, Thomas Rösch stieß nach längerer Abstinenz wieder zum Team. Die Mannschaft setzte von der ersten Minute um, was in der Kabine besprochen wurde. Dicht im Abwehrzentrum mit breitem Spielaufbau nach vorn setzte man die USG früh unter Druck. Felix Steiner im Tor ergänzte das mit guten Paraden. Trotzdem gingen die Gäste mit 3:4 nach zehn Minuten in Führung. Dann machten die Hausherren ernst, warfen sechs Tore in Folge. Chemnitz tat sich sichtlich schwer, schaffte es kaum für Entlastung zu sorgen. So ging es mit einem überzeugenden 16:10 in die Pause. Da sich der HCAB vor dem Wechsel zwei Zeitstrafen einfing, startete man in doppelter Unterzahl in den zweiten Abschnitt. Die kniffelige Situation überstand die Gastgeber recht ordentlich, auch wenn die USG verkürzen konnte. Nach und nach schlichen sich bei den Hausherren vermehrt Fehler ein, im Angriff stockte der Spielfluss. Trotz allem stand es 23:18 nach einer dreiviertel Stunde. Dann ging fünf Minuten nichts mehr, gute Einwurfmöglichkeiten wurden sträflich vergeben. In der Abwehr arbeitete man nicht mehr konsequent genug. Der Chemnitzer Spielmacher Kummer nutzte das zu insgesamt 15 Treffern in diesem Spiel, trotz teilweiser Manndeckung. So stand es in der 55. Minute 26:26. Rechtsaußen Marcus Weber kommentierte das Ende des Spiels: "Am Ende war es ein ziemliches Gewürge. Wir hatten beim 29:28 im Angriff die Chance zur Entscheidung. Leider konnten wir den Ball nicht kontrollieren, die USG kam noch einmal zum kontern. Mit ner guten Schauspielleistung haben sie mit dem Schlusspfiff noch einen Strafwurf heraus geholt. Schade, aber das Spiel haben wir davor hergegeben."

HCAB: Steiner, Sywall – Rösch (4), Meyer, Teubner (2), Ruppert, Mauersberger (6), Schierig (6/4), Repmann (3), Herklotz (3), Fritzsch, Lötsch, Weber (5)

   
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