Im letzten Spiel vor den Winterferien ging es für die Männermannschaft des HCAB nach Flöha zum SV Grün-Weiß. Im letzten Spiel der Hinrunde traf man kurz vor Weihnachten bereits in Annaberg aufeinander.

Damals konnte sich Niederwiesa am Ende mit 24:28 durchsetzen. Auch in fremder Halle hat es erneut nicht für eine Überraschung gereicht. Trotzdem zog Trainer Uwe Eger ein insgesamt positives Fazit: "Man hat gesehen, dass wir heute gekämpft haben. Dass wollte ich sehen, trotz einiger Handikaps, die wir hatten. In der zweiten Halbzeit ging uns etwas das Wurfglück aus, sonst hätten wir den Spielverlauf eventuell offen halten können." Das größte Handikap trug sicherlich Stefan Herklotz mit sich herum. Trotz Muskelfaserriss im Rippenbogen kämpfte er sich mit guter Leistung durch die Partie. Auch Felix Steiner erbrachte nach überstandener Krankheit eine ansprechende Leistung zwischen den Pfosten. In den ersten Minuten ging der HCAB beherzt zu Sache. Aus schnellen Angriffen heraus wurde immer wieder Marcus Schierig am Kreis gesucht und gefunden. Er war mit insgesamt zwölf Treffern auch erfolgreichster Werfer. Über 5:5 und 10:11 in der 21. Minute blieb es knapp. Und wenn über die Mitte nichts ging, wurde Rechtsaußen Max Mauersberger in Szene gesetzt. Er steuerte sechs Tore bei, konnte den Torhüter der Gastgeber mit sehenswerten Treffern ein ums andere Mal überlisten. Gegen Ende der erste Hälfte stand man dann aber oft zu passiv in der Abwehr. Niederwiesa nutzte das, setzte sich mit vier Toren ab. Der zweite Durchgang blieb bis zur 42. Minute völlig offen. Auf 22:20 verkürzten die Gäste. Dann aber ließ Kraft und Konzentration etwas nach. Mit nur 6 von 10 verwandelten Strafwürfen zeigten die sonst sehr sicheren Werfer Nerven. Die Hausherren bauten den Vorsprung nach und nach auf 28:22 aus. In den letzten Minuten schaltete sich Uwe Eger noch einmal in den Angriff ein. Mit viel Erfahrung erspielten sich die Annaberger gute Chancen, die auch genutzt wurden. Im Abwehrverbund fehlte allerdings der nötige Zugriff, so dass der HCAB nicht mehr entscheidend verkürzen konnte.

HCAB: Steiner, Weber – Teubner, Blechschmidt, Ruppert, Mauersberger (6), Schierig (12/4), Eger, Repmann (5/2), Herklotz (1), Fritzsch (1), Lötsch (2)

   
otte und weber
erzgebirgssparkasse
stadtwerke
reifra
 
gruenteam
lanzenberger
autohaus seifert