Zum Schluss hat es knapp nicht gereicht

Am Samstagnachmittag machte sich die Männermannschaft des Handballclubs auf dem Weg nach Claußnitz, um das erste der beiden Spiele vom Wochenende zu bestreiten.

Ohne den bis dato besten Schützen, unserem „Ruppi“, war die Stimmung innerhalb des Team sehr gut. Man wollte die beiden Punkte entführen und somit als Tabellendritter die Hinrunde abzuschließen. Zielsetzung für unsere Mannschaft war klar: An die gezeigten Leistungen aus dem Spiel gegen Borstendorf anzuknüpfen, d.h. aus einer sicheren Abwehr heraus einen geordneten Spielaufbau und sichere Torabschlüsse. Gesagt – getan….

Wir fanden sehr gut ins Spiel. Die Abwehr stand sicher und die sich ergebenden Torwürfe wurden durch unseren Torwart zum Teil mit super Paraden abgewehrt. Der Mannschaft gab das zusätzliche Sicherheit für den eigenen Spielaufbau. Der Ball lief flüssig durch die eigenen Reihen und nahezu jeder Wurf fand den Weg ins Tor. So konnten wir uns bereits nach 10 Minuten mit vier Toren absetzen und eine 8:4 herauswerfen. Selbst als Einheit verkürzen konnte, verfielen wir nicht in Hektik. Immer hatte man die passende Antwort parat und verwaltete den Vorsprung von 3-4 Toren. Unkonzentriertheiten kurz vor der Pause ermöglichten es den Hausherren bis zur Pause auf 15:13 aufzuschließen.

In der Halbzeit wurden die „kleinen“ Nachlässigkeiten besprochen und man motivierte sich für die zweite, sicher anstrengendere Hälfte. Schon im ersten Angriff konnte man den Claußnitzer Spielern anmerken, dass diese nicht gewillt waren, die beiden Punkte abzugeben. Frischer und agiler als in den ersten 30 Minuten präsentierten sie sich. Bis zur 40 Minute entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel und keine Mannschaft konnte sich vorentscheidend absetzen. Leider kam nun ein Bruch ins Annaberger Spiel, welcher es der Einheit ermöglichte, sich mit zwei Tore abzusetzen….auf einmal ließen wir die Spielfreude und Frische der ersten 30 Minuten vermissen. Vielleicht waren wir gedanklich schon beim Pokalspiel am Sonntag. Wechsel im Spielaufbau brachten nicht den erhofften Aufschwung im Spiel. Durch technische Fehler und Fehlwürfe schafften wir es nicht den Vorsprung der Heimmannschaft zu egalisieren und zogen am Ende mit 28:25 den Kürzeren.

Sichtlich erschöpft, aber ohne größere Blessuren machten wir uns auf dem Heimweg, um die „kurze“ Regenerationsphase bis zum Pokalspiel in weniger als 24 Stunden effektiv zu nutzen.

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