Nach 4 Wochen Pause musste unsere II Männermannschaft im Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten die HSG Freiberg III antreten.

Aufgrund des derzeitigen Tabellenstandes waren die Freiberger klarer Favorit. Ungeachtet dessen wollten wir den Freibergern das Siegen nicht leicht machen. Leider stand das Spiel personell nicht unter einen günstigen Stern. So mussten wir 4 Ausfälle verkraften. Dazu kam noch, dass Frank Leistner nach wie vor verletzungsbedingt nur für absolute Notfälle bereitstand. In den ersten Minuten gelang es unserer Mannschaft, auch mit dem Gegner mitzuhalten. Zu diesem Zeitpunkt zeigte unsere Abwehr noch eine solide Leistung. Aber bereits in dieser Phase wurden unsere Angriffe nicht druckvoll genug ausgespielt. Trotzdem gelang es uns bis zur 24. Minute das Spiel ausgeglichen zu gestallten. Erst danach konnte der Gastgeber die Führung erkämpfen. Den Zwischenspurt bis zum Ende der ersten Halbzeit hatten wir dann nichts mehr entgegenzusetzen, so dass Freiberg III mit 16:12 in die Halbzeit ging.
Bereits zu diesem Zeitpunkt war uns klar, dass es nur eine enorme Energieleistung bedurfte, um die schnellen und technisch guten Freiberger noch ernsthaft in Gefahr zu bringen. Es zeigte sich aber, dass unsere Mannschaft mit Ausnahme, unserer Torleute, die als Einzige im Verlauf der bisherigen Saison konstant gut hielten, zurzeit weder körperlich noch geistig zu solch einer Leistung fähig ist. Und es kam, wie es kommen musste, Freiberg zog unweigerlich davon. Dabei wurden unsere Schwächen ein um das andere Mal bestraft. Am Ende gewann Freiberg hoch verdient mit 35:26.
Wer sich aber nicht entsprechend im Training vorbereitet, kann nicht erwarten, dass man gegen irgendeine Mannschaft, so einfach mal gewinnt. Es ist nun mal eine alte Weisheit: „ohne Fleiß keinen Preis“. Für die noch ausstehenden Spiele ist es notwendig, dass jeder Einzelne unbedingt seine Trainingsbereitschaft verbessert, denn es erwarten uns noch Gegner, die einen wesentlich kraftaufwendigeren Handball spielen und da ist neben Einsatz, technisches Spielverständnis vor allem Kondition gefragt. (js)

Aufstellung:
Schreiter, Jentzsch, Schröder (3), Meyer (7), Michael Schindler (3), Schierig (2/2), Herklotz (3), Martin Schindler (3/2), Lötsch (1), Leistner

   
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