Im letzten Spiel der Hinrunde kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Erstplatzierten, wobei der ZHC Grubenlampe II als Favorit in dieses Spiel ging.

Nur wenn es uns gelungen wäre, von Beginn an unseren Gegner durch eine aggressive und konzentrierte Abwehrleistung zu beeindrucken, hätten wir eine Chance gehabt. In den ersten 20 Minuten gelang es unserer Mannschaft, die taktischen Vorgaben erfolgreich umzusetzen. Eine stabile Abwehr mit einem sicheren Torhüter verhinderten immer wieder den Torerfolg der Gastgeber und im Angriff nutzten wir unsere Chancen. So erarbeiteten wir uns bis zur 19. Minute beim Spielstand von 10:5 einen 5 Tore Vorsprung. Leider ließen sich die bis dahin sehr souveränen Schiedsrichter, sowie auch wir uns, dann durch die giftige Atmosphäre der Zwickauer Zuschauer verunsichern. In den verbleibenden 11 Minuten der ersten Hälfte schafften wir es jedoch nicht mehr den Ball im Tor unterzubekommen, sodass die Gastgeber Tor um Tor aufholten und mit 12:10 die Halbzeitführung erkämpften.
Wir hatten uns in der Halbzeit vorgenommen, an die Leistung der ersten 20 Minuten anzuknüpfen, aber leider war von dieser Leistung nichts mehr zu sehen. Unsere Abwehr agierte viel zu zögerlich um den Gegner ernsthaft am Abschluss zu hindern. Aber noch katastrophaler war in dieser Phase unsere Angriffsleistung, unvorbereitete Würfe waren leichte Beute der gegnerischen Torleute. Selbst klare Chancen konnten wir nicht nutzen und zum Unvermögen kommt dann meist auch noch das Pech hinzu. Dementsprechend bestraften uns die Gastgeber und nach 45 Minuten beim Stande von 23:12 war das Spiel praktisch entschieden. Erst in den letzen 10 Minuten zeigte unsere Mannschaft so was wie eine Trotzreaktion, um somit ein vollkommenes Debakel zu verhindern. Sie erkämpfte dann wenigstens noch ein 18:27. Es war für uns letztendlich eine bittere Niederlage, denn geschlagen haben wir uns in erster Linie selbst.
Für die Rückrunde sollten wir als Erkenntnis mitnehmen, dass bei konzentrierter Arbeit und bei einem mannschaftlich geschlossenen Auftreten noch alles möglich ist.
Allen Spielern und all unseren Zuschauern wünschen wir an dieser Stelle ein fröhliches Weihnachtsfest und für 2011 eine noch erfolgreichere Rückrunde. (js)

Aufstellung:
Schreiter, T. Otto (1), Schröder (1), Michael Schindler, Meyer (5), Schierig (3), Herklotz (2/2), Martin Schindler (0/1), Lötsch (1), Leistner (2)

   
otte und weber
erzgebirgssparkasse
stadtwerke
reifra
 
gruenteam
lanzenberger
autohaus seifert