Nach dem hart erkämpften Remis gegen Burgstädt, wollten wir gegen den derzeitigen Vierten der Tabelle, den FSV 07 Rittersgrün, das Spiel von Beginn kontrollieren.

Die bisherigen Ergebnisse der Rittersgrüner warnten uns aber davor, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen und bereits die ersten Minuten zeigten, dass unser Gegner ebenfalls gewillt war das Spiel zu gewinnen. Nach anfänglicher 2:0 in Führung konnten die Rittersgrüner aufschließen und bis zur 10. Minute ständig mit einem Tor führen. Erst nach 15 Minuten gelang es uns besser ins Spiel zu kommen und wieder die Führung zu erkämpfen, die wir dann bis zur Halbzeit auf 19:16 ausbauen konnten. Dies gelang uns dadurch, dass wir den Ball zu unseren schnellsten Mitspieler machten.
Nach der Halbzeit wollten wir daran anknüpfen, was uns auch bis zur 38. Minuten gut gelang. Aber wieder einmal schlichen sich dann völlig unnötige technische Fehler bei Abspielen ein. Diese Einladung nahm unser Gegner dankend an und konnte nicht nur den Ausgleich erzielen, sonder ging sogar in der 46. Minute in Führung. Wahrscheinlich braucht unsere Mannschaft so ein Wachmacher, denn nach dem unmittelbaren Ausgleich besannen wir uns auf unsere Stärken und nahmen das Spiel wieder in die Hand. Die Abwehr stand nun wesentlich kompakter, dass es unseren Gegner schwerer fiel Tore zu erzielen. Im Abschluss unserer Angriffsbemühungen wurden wir immer effektiver, so dass wir uns langsam absetzen konnten. Am Ende gewannen wir mit 4 Toren Vorsprung 35:31.
Wie bereits schon öfters angesprochen machen wir es uns oftmals selbst zu schwer. Mehr Konzentration und Effektivität im Abschluss sind nun mal Voraussetzung um erfolgreich zu spielen, dazu ist aber einfach erhöhte Trainingsbereitschaft notwendig. Daran müssen wir unbedingt arbeiten, denn die Zeiten in denen man die Rittersgrüner mit bis zu 20 Toren unterschied förmlich aus der Halle fegte, sind vorbei.

Aufstellung: 
Reinhold, Schreiter; T. Otto , Fritsch (4), Schröder (2), Michael Schindler (2), Schierig (8), Herklotz (7/4), Martin Schindler (4/1), Lötsch (3)

   
otte und weber
erzgebirgssparkasse
stadtwerke
reifra
 
gruenteam
lanzenberger
autohaus seifert