Bereits im letzten Spiel mussten wir feststellen, dass wir gerade gegen die vermeintlichen schwächeren Mannschaften Probleme haben, vor allem wenn uns nur ein kleiner Kader zur Verfügung steht.

So hatten wir uns vorgenommen, von Anfang an unseren Gegner unter Druck zu setzen. Dies gelang auch in den ersten 15 Minuten sehr gut. In dieser Phase konnten wir uns zeitweise mit 5 Toren absetzen. Natürlich versuchten die Hausherren immer wieder dagegen zuhalten. Doch aus einer sicheren Abwehr wurden dann unsere Angriffe zielstrebig abgeschlossen. Leider verloren wir ca. 7 Minuten vor Ende der ersten Halbzeit nach einer unglücklichen Aktion unseren besten Spieler, T. Meyer. Er musste mit einer Kopfwunde ins Krankenhaus. An dieser Stelle gute Besserung. Trotzdem konnten wir bis zur Halbzeit einen 4 Tor Vorsprung halten. Uns war klar, dass wir noch eine schwere 2. Halbzeit spielen müsse. Es bewahrheitete sich dann auch, dass die Hausherren das Spiel sehr schnell an sich rissen. Durch den Ausfall unseres Abwehrchefs wurde nicht mehr so organisiert wie in der ersten Halbzeit gedeckt. Auch gelang es uns nicht, die herausgespielten Chancen konsequent zu nutzen. So holten die Gastgeber Tor um Tor auf. Und erzielten 2 Minuten vor Schluss den Ausgleichstreffer. Den Gegenangriff konnten wir leider nicht erfolgreich abschließen. Es kam so, wie es kommen musste, 20 Sekunden vor Ende der Spielzeit gelang ihnen dann sogar noch der Führungstreffer. Der von uns danach schnell vorgetragene Angriff wurde durch ein Faul eines zurücklaufenden Spielers von Werdau regelwidrig unterbunden. Leider wurde durch die Schiedsrichter diese Aktion nicht konsequent, entsprechend der neuen Regel, mit Rot geahndet, sondern nur mit 2 Minuten, wobei auch noch 3 Sekunden der regulären Spielzeit verstrichen. Gegen die sich jetzt formierte Deckung gelang dann in den verbliebenen Sekunden leider nicht mehr der Ausgleich. Es hat sich gezeigt, dass wir den Ausfall von 4 Leistungsträgern nicht so ohne weiteres ausgleichen können. Trotzdem gebührt für den gezeigten Einsatz allen Spielern Anerkennung, besonders J. Schreiter, der nach längerer Krankheit sich wieder im Dienste der Mannschaft stellte.

Aufstellung: Schreiter, T. Otto (3), Schröder (3), Meyer(3), Michael Schindler (4), Schierig (72), Herklotz (1), Kaden (1); Martin Schindler (6)

   
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