Am Nachmittag des 02.02. machten wir uns auf den Weg zum Auswärtsspiel nach Penig. Leider war der Kader durch verletzungs- und krankheitsbedingte Absagen dezimiert. So mussten wir mit lediglich zwei Wechselspielern das Vorhaben „Zwei Punkte“ angehen.

Kurz vor Spielbeginn wurde uns mitgeteilt, dass keine Schiedsrichter angereist waren. Erfreulicherweise bot sich eine Sportfreundin aus Penig an, die Spielleitung zu übernehmen und machte Ihre Sache gut… Danke für diesen Einsatz.
Die Spielerdecke der Heimmannschaft war an diesem Nachmittag noch dünner als unsere, so dass zum Anwurf nur fünf gegnerische Spieler auf dem Feld standen. Die sich daraus ergebende Überzahl schien in den Köpfen der Annaberger Spieler ein Gefühl des sicheren Sieges auszulösen. All das vorab Besprochene wurde nur zum Teil umgesetzt. In der Abwehr wurde nur halbherzig zugegriffen und im Angriff wurde nicht konsequent genug auf die Lücken gegangen, um so die personelle Überzahl effektiver umzusetzen. Mit 12:18 ging es in die Pause. In dieser wurden die Schwachstellen nochmals angesprochen und die Spieler stimmten sich auf die zweiten 30 Minuten ein. Zum Anwurf stellte die Peniger Mannschaft Gleichzahl her. Ab sofort hieß es sechs gegen sechs und man merkte, dass sich Penig an diesem Tage noch nicht geschlagen geben wollte. Wir fanden noch immer keinen Zugriff zum Spiel und die Fehler waren die gleichen wie in Halbzeit 1. Diese Schwächen nutzte Penig aus und konnte bis zur 42. Minute bis auf 19:21 verkürzen. Ab da schien ein Ruck durch das Annaberger Team zu gehen und auf einmal wurde in der Abwehr der Ballführende besser attackiert, die Lücken geschlossen und wenn doch ein Wurf auf das Tor kam, war dieser Beute unseres Torhüters. Im Angriff lief der Ball besser durch die eigenen Reihen und die sich ergebenden Lücken wurden durch uns genutzt. Wir konnten uns in dieser Phase Tor um Tor absetzen. Selbst eine doppelte Unterzahl überstanden wir ohne Gegentor. Am Ende konnten wir uns über einen Auswärtssieg und zwei Pluspunkte freuen. Einziger Wermutstropfen dieses Spieles bleibt die Verletzung unseres Torhüters. Wir können alle nur hoffen, dass diese nicht zu schwer ausfällt und er dem Team sehr bald mit seinen Paraden wieder ein sicherer Rückhalt ist.
Das Team wächst immer besser zusammen und die jungen Spieler kommen mit den Gegebenheiten des Männerbereiches klar. Selbst in „kniffligen“ Spielsituationen lassen Sie sich nicht verunsichern und können mittlerweile mit dem Druck umgehen. Es ist schön die Fortschritte des Teams zu verfolgen. Die nächste Chance dafür gibt es am 09.02. in der heimischen Silberlandhalle gegen die 3. Mannschaft des VfL Waldheim.

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