Nach dem witterungsbedingten Ausfall vorige Woche mussten wir erneut auswärts antreten. Die Reise ging in die Bergbaustadt Aue. Gegner war dort die im sicheren Mittelfeld stehende Mannschaft der SG Nickelhütte Aue.

Selbigem Team gelang vor zwei Wochen ein echter Paukenschlag. Sie schlugen den bis dahin ungeschlagenen bzw. verlustpunktfreien Spitzenreiter aus Zwönitz. Nach den herben Niederlagen in den beiden letzten Begegnungen wollten wir endlich wieder zeigen, was in uns steckt. Erschwert wurde dies durch einer erneut überschaubaren Personaldecke. Die erste Hälfte verlief so, wie es sich das Trainerduo Jan und Anja Strasdat vorgestellt hatten. Über eine grandiose Abwehrleistung wurde das Spiel offen gehalten. Eine konsequente Manndeckung gegen Antonia ließ unser Angriffsspiel etwas stocken. Nach und nach stellten wir uns aber auch auf diese Situation ein. Aue selbst schien sichtlich überrascht über unsere konsequente Abwehrarbeit zu sein. Sie kamen kaum zu klaren Torchancen. Was dennoch aufs Tor kam, war sichere Beute unserer Cordelia. Eine Minute vor der Halbzeitsirene stand ein kaum erwartetes Zwischenresultat von 6:4 auf der Anzeigetafel. Durch zwei leichte Fehler unsererseits schraubte Aue das Ergebnis bis zur Pause noch auf 8:4 hoch. Die ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte waren wir noch im Pausenmodus. Dadurch erhöhte Aue schnell auf 12:4. Wer aber nun dachte, dass wir uns aufgeben würden, sah sich getäuscht. Durch zwei Umstellungen im Positionsspiel bekamen wir wieder den nötigen Zugriff. Im Abwehrverbund standen wir in der Folge wieder sehr kompakt. Im Angriff konnte sich Antonia des Öfteren aus ihrer ,,Umklammerung" befreien. Lisa gelangen nach Verletzungspause wieder zwei schöne Treffer. Dies sollte Selbstvertrauen für kommende Aufgaben geben. Bis zum Schluss eine ganz starke Teamleistung. Mit noch mehr Wucht im Angriff wäre heute sicherlich eine Überraschung möglich gewesen. So endete das Spiel mit einem verdienten 16:8 Erfolg für Aue. Allen ein riesiges Kompliment für die heute gezeigte Leistung. Herausheben möchte ich Cordelia im Tor. Eigentlich noch als C-Jugendliche unterwegs, glänzte sie mit vielen tollen Paraden. Bei gleicher Einstellung und Moral sollte nächste Woche ein Erfolg gegen die NSG Burkhardtsdorf/Thalheim möglich sein.

HCAB: Cordelia Schmiedel, Maike Ullmann, Jenny Prager, Elida Turkovic, Lisa Strasdat, Antonia Escher, Louisa Jakob, Hannah Schramm

   
otte und weber
erzgebirgssparkasse
stadtwerke
reifra
 
gruenteam
lanzenberger
autohaus seifert