Die Saison 2017/2018 in der Kreisliga Zwickau wB geht mit großen Schritten dem Ende entgegen. Zu unserem letzten Heimspiel begrüßten wir die jungen Damen des Handballverein Oederan.

Da erneut keine Schiedsrichter den Weg in die Silberlandhalle fanden, stand die Partie unter der Leitung des Duos Jan Strasdat und Maike Ullmann. Bei gefühlten 30°C konnte die Begegnung pünktlich um 14:00 Uhr angepfiffen werden. Mit Mut zum Risiko und Spielwitz wollten wir an dem letzten guten Auftritt gegen den Zwönitzer HSV anknüpfen. Es war noch keine Minute gespielt und schon hatten wir unseren ersten Schock zu verdauen. Ohne Fremdeinwirkung verletzte sich unsere Führungsspielerin Hannah. In unnachahmlicher Art und Weise ging sie zum Sprungwurf hoch und verdrehte sich das Knie. Das dies die 1:0 Führung bedeutete, war in dieser Situation völlige Nebensache. Eine genaue Diagnose wird eine kommende MRT – Untersuchung bringen. Wir hoffen das Beste und wünschen Hannah auf diesem Weg alles erdenklich Gute. In den folgenden Minuten war es ein ausgeglichenes Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften. Beim Zwischenstand von 6:6 nach 15 gespielten Minuten nahmen die Gäste eine Auszeit. In selbiger stellten sie ihre Abwehr in ein offensives System um. Dies bereitete uns wiederholt Probleme. Bis zur Pausensirene sollte uns kein Treffer mehr gelingen. Die Oederaner Mädels machten es besser und schlugen aus unseren Fehlern Kapital. Mit leicht hängenden Köpfen ging es mit einem Spielstand von 6:11 in die Kabinen. Trainerin Anja Strasdat leistete Aufbauarbeit und sprach die Fehler sowie das weitere Vorgehen an. Aber umsetzen müssen es immer noch die Spielerinnen selbst. Bis Mitte der zweiten Hälfte unterliefen uns weiterhin viele einfache technische Fehler. Der Ball wurde zu langsam vorgetragen und die Zuspiele fanden meist nur den Gegner. Lag es nun an dem tropischen Klima in der Halle oder am mangelndem Trainingsfleiß? Mit ersteren mussten allerdings beide Teams klar kommen. Somit scheint die Frage beantwortet. Die Oederaner nutzten weiterhin unsere Schwächen konsequent aus und zogen auf 17:8 davon. Somit sahen wir uns erneut zu einer Auszeit gezwungen. Mit einer etwas intensiveren Ansprache wollte Anja die HCAB – Sieben wachrütteln. Das dies gelang, zeigte sich in der Folge auf dem Parkett. Wir konnten noch einige schön heraus gespielte Treffer unserer „Ladies“ bejubeln. Von diversen Seiten war zu hören „Na also, es geht doch“. Den Oederaner Triumph konnten wir zwar nicht mehr gefährden, aber wir betrieben erfolgreich Ergebniskosmetik. Das Endresultat von 16:22 geht vollkommen in Ordnung und spiegelt den Spielverlauf wieder. Zum Abschluss steht uns nächste Woche in Zwickau eine besonders schwere Aufgabe bevor. Wir treffen am kommenden Sonntag auf den amtierenden Kreismeister, den TSV Lichtentanne.

HCAB: Mayte Mühle, Alina Burkhardt, Sandy Reim, Jule Schaarschmidt, Florentine Richter, Taima Turkovic, Lena Kaltofen, Hannah Schramm, Leoni Illig

   
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