Trotz tollem Einsatz blieben die zwei Punkte in Chemnitz
Schon vor dem Spiel war allen bewusst, dass das 28:10 aus dem Hinspiel in der Höhe auswärts sicher nicht zu bestätigen ist und doch bleibt ein bitterer Beigeschmack.
Trotz dass die Startaufstellung auf zwei Positionen durch Abwesenheit unserer #4 und #16 verändert werden musste, fanden wir dieses mal gleich ins Spiel und konnten nach 24 Sekunden den ersten Treffer bejubeln. Danach entwickelte sich ein Hin und Her, bei dem die Heimseite mehrfach durch überzogene körperliche Härte auffiel und man sich vom Schiedsrichtergespann mehr Fingerspitzengefühl wünschte.
Zur Halbzeit stand mit 14:13 ein knapper Rückstand auf der Anzeigetafel, der nach der Pause sofort egalisiert wurde. Was in den folgenden 10 Minuten jedoch ablief, ist schwer in Worte zu fassen. Strittige Schiedsrichterentscheidungen, unnötige Fouls und eine aufgeheizte, teils aggressive Stimmung in der Halle sorgten für das ein oder andere Kopfschütteln unter den mitgereisten Annabergern und Unverständnis auf dem Feld. Als in der 34. Minute nach einem weiteren rüden Foul der Heimseite sogar noch die Annabergerin wegen Meckerns mit 2 min als Erste vom Feld musste, waren alle in gelb-blau fassungslos. Unter diesem Druck fiel der HCAB auf ein 20:14 zurück. Respekt an die Mannschaft, die sich trotzdem weiter motivierte, noch einige schöne Spielzüge zeigte und auf 22:18 heran kam. Durch drei verhängte Zeitstrafen gegen den HCAB innerhalb von nur 4min wurde aber die aufgekeimte Hoffnung, ins Spiel zurück zu finden, wieder erstickt...
Am Ende steht eine 28:21-Niederlage und die Erleichterung darüber, dass an diesem Tag keine ernsthafte, körperliche Verletzung geschah.




