Eine gute Halbzeit reicht nicht zum Sieg gegen den HSC Chemnitz


Am Sonntagnachmittag wollten die Annaberger ihre kleine Siegesserie auf 3 Erfolge erhöhen. Die Chance war da, denn es war der Tabellen 5. aus Chemnitz zu Gast. Das Hinspiel ging denkbar knapp mit 29:30 verloren. Für einen Sieg musste aber alles zusammenpassen.

Denn unter der Woche gab es eine Hiobsbotschaft. Der etatmäßige Kreisspieler Lukas Schmidt brach sich im Training den Daumen und verlängerte die Sorgenliste des Trainers. Auch Max Lötsch konnte nur angeschlagen ins Spiel gehen. Es mussten also andere in die Presche springen. Dies gelang vor allem dem Links-Außen Luc Seifert, der bis zur 20. Minute 5 Tore erzielen konnte. Er wurde natürlich von seinen Teamkollegen auch gut in Szene gesetzt. Der Start fiel nach erster Ausgeglichenheit beim 3:3 erstmal holprig aus. Beim Stand von 4:7 nahm der HCAB seine erste Auszeit. Es galt den stark spielenden Richard Börner der Gäste in den Griff zu bekommen. Dieser erzielte bis zur Auszeit bereits drei seiner insgesamt 11 Tore. Es gelang vorerst beim Stand von 9:9 in der 17. Minute, was wiederum den Gästetrainer zu einer Auszeit veranlasste. Auch das sollte sich auszahlen, denn Chemnitz zog erstmal wieder mit zwei Toren davon. Daraufhin folgte dann die beste Phase der Annaberger, als man aus einem 11:13 Rückstand eine 16:13 Pausenführung machen konnte. Die Chemnitzer wurden zu Fehlern gezwungen und selbst konnte man sich vorn bessere Chancen erarbeiten. Auch der Torhüterwechsel auf Felix Steiner zeigte Wirkung.

In der zweiten Halbzeit wollte man daran natürlich anknüpfen, aber es sollte nicht dauerhaft gelingen. Chemnitz glich schnell zum 17:17 in der 34. Minute aus. Eine Auszeit der Annaberger brachte noch einmal die Führung zum 18:17, aber es sollte leider die letzte bleiben. Zu viele Fehlwürfe, in der Summe 20, waren am Ende einfach zu viel. Der Torwart der Gäste konnte sich viel zu oft in Szene setzen und war im Kopf der Annaberger Werfer. Die Angreifer des HSC hingegen machten wenig Fehler und schafften es immer wieder, insbesondere ihren Rechts-Außen und ihren Halb-Rechten, in gute Position zu bringen. Die Abwehr fand keinen Zugriff und man musste Chemnitz ziehen lassen. In der 51. Minute waren es dann erstmals fünf Tore Rückstand, die bis zum Ende Bestand hatten.

Es gilt nun auf den positiven Punkten aufzubauen. Bruno Repmann führte klug Regie und warf selbst neun Tore. Wenn seine Nebenleute ihre Torchancen demnächst besser nutzen, wird es auch wieder einen Sieg geben.

Das wünschen sich die Annaberger für das nächste Wochenende zum letzten Heimspiel der Saison gegen Rodewisch. (mr)

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