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Foto: Heiko Neubert

 


Das Nachholspiel gegen Motor Rochlitz endete für die HCAB-Frauen mit einer herben Enttäuschung. Über die gesamte Begegnung konnte die Annaberger Sieben ihr spielerisches Potenzial in keinster Weise abrufen.

Von Beginn an waren uns die Rochlitzer am heutigen Tag läuferisch und spielerisch überlegen. In der Abwehr agierten wir zu passiv und im Angriff warfen wir mit unplatzierten Würfen die Torfrau der Gäste berühmt. Über die Spielstände 0:3, 4:7 und 8:11 erarbeiteten sich die Rochlitzer bis zur Pause einen verdienten Vorsprung (9:13). In der Kabine sprach das Trainerduo Strasdat die Fehler an und man hoffte, dass es endlich besser werden würde. Die zweite Hälfte begannen wir so wie wir die erste beendeten, mit einer 5:1 Abwehrformation. Dies beeindruckte in dieser Phase die Gäste zunehmend und wir kamen erfreulicherweise bis zur 38. Minute auf 13:14 heran. Das dies nur eine Momentaufnahme war, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Die nun kommenden zehn Minuten gehörten wieder voll und ganz den Rochlitzer Damen. Mit einem für uns völlig unerklärlichen 7:0 Lauf zogen sie vorentscheidend auf 13:21 davon. Unser Vorhaben für die letzten Züge der Partie konnte nur lauten: „Die Niederlage in Grenzen halten“. Im Gefühls des sicheren Erfolgs schlich sich nun bei den Gästen auch der ein oder andere vermeidbare Fehler ein. Somit konnten wir bis zum Ende noch auf 20:27 „verkürzen“. Statt in der Tabelle auf den zweiten Platz zu springen, müssen sich die HCAB-Frauen nunmehr mit 16:8 Punkten in Richtung Mittelfeld orientieren. Nun heißt es weiter trainieren um am 26. Januar im Heimspiel gegen den HV Oederan wieder erfolgreich zu sein. Kopf hoch und weiter geht’s! Solche Tage, wo einfach nichts zusammen läuft, gibt es immer wieder im Sport.

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