Im vorletzten Heimspiel der Saison konnte die erste Männermannschaft trotz einer engagierten Leistung erneut keine Punkte auf ihr Konto verbuchen.

Da nun der Rückstand auf den vorletzten Platz bereits fünf Punkte beträgt, ist der unumgängliche Rückzug aus der Verbandsliga wohl auch sportlich nahezu besiegelt. Dabei konnte Trainer Jörg Glowalla seit langem mal wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen. „Wir wollen bis zum Ende der Saison unser Bestes geben, egal was kommt.“ so kommentierte er die Einstellung des Teams. Der Beginn des Spiels war wieder sehr zwiespältig. Nach vorn agierten die Hausherren durchaus gefällig, die Abwehr stand dafür nur bedingt. So wurde aus einem 3:2 ein 5:11 in der 20. Minute. Nach ein paar notwendigen Umstellungen lief der Angriff besser, man konnte bis zur Pause auf 15:19 verkürzen. „Den Jungs ist kein Vorwurf zu machen. Wir können kaum gemeinsam trainieren, viele haben bis letztes Jahr 2. Bezirksklasse gespielt, es dauert oft, ehe man die richtige Abstimmung in der Abwehr gefunden hat.“ so Torhüter Hendrik Dietrich in der Halbzeit. Den zweiten Durchgang begannen die Annaberger wesentlich zielstrebiger, nach hinten straffte man sich, nach vorn traf man. Der HCAB konnte allerdings nicht verhindern, das Mölkau wieder mit sechs Toren auf 21:27 davon zog. Außerdem wurde Marcus Schierig nach einer Notbremse in der 42. Minute regelkonform vom Platz gestellt. Im Laufe des Spiels wurde unser pfeilschneller Rechtsaußen Marcus Weber zweimal ebenfalls frei vor dem Tor vom Gegner in gleicher Weise am Abschluss gehindert. Eine adäquate Bestrafung der Unparteiischen blieb aus. Vielleicht war es auch der notwendige Anstoß. Auf einmal spielte man gut, konnte in der 50. Minute schließlich ausgleichen. In einer dramatischen Schlussphase hielt der HCAB das Spiel bis zu 32:32 offen, dann setzten sich die etwas cleverer spielenden Gäste erneut mit zwei Toren ab, die sie bis ins Ziel retten konnten.


HCAB: Dietrich, Steiner – Eck (1), Rösch (6), Lehnert (4), Schierig (1), Breitfeld Otto (3), Repmann (4), Illig, Herklotz (2), Lötsch (1), Weber (4), Sonnemann (8/3)

   
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