Auch im letzten Spiel der Hinrunde konnte die Männermannschaft des HCAB nicht die erhoffte Trendwende einleiten.

Durch die Niederlage gegen den Vorletzten aus Niederwiesa hat man nun sechs Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Die Aufgaben werden nicht leichter im neuen Jahr. Die Partie an diesem Samstag war geprägt von Höhen und Tiefen. Neben Trainer Uwe Eger fehlten Stefan Herklotz, Philipp Ruppert und Sebastian Meyer. Kreisläufer Marcus Schierig brachte es vor Beginn in der Kabine auf den Punkt: "Wir müssen heute wollen. Wir wissen, dass wir es können." Leider schien die meisten das bis zum Anpfiff vergessen zu haben. Die erste Viertelstunde wurde schlicht und einfach verschlafen. In der Abwehr waren die Gastgeber viel zu passiv gegen die schnellen Aufbauspieler der Gäste. Die kombinierten sich fast mühelos durch die Deckung, trafen problemlos aus allen Positionen. Die Angriffe waren bemüht, aber ohne Druck und Ideen. Überdies scheiterte man oft am Torhüter von Niederwiesa. Einzig Einzelaktionen bescherten ein paar Tore. Nach 17 Minuten stand es 7:14. Auf einmal glaubten die Spieler an sich. Es wurde zwingender gespielt, mit Erfolg. Bis zur Pause arbeitete sich der HCAB auf 11:15 heran. Mit dem gleichen Aufstellung drängte die Mannschaft auf den Anpfiff zur zweiten Hälfte. Und es funktionierte. Stück für Stück schob man sich heran, hatte die Begegnung jetzt im Griff. Nach 48 Minuten gingen die Hausherren schließlich erstmals mit 19:18 in Führung. Dann kam ein erneuter Bruch. Erst handelten sich Spieler unnötige Zeitstrafen ein, dann mussten Einige dem aufwendigen Spiel Tribut zollen. Die entstandene Unruhe nutzten die Gäste konsequent, führten schnell wieder mit 19:22. In den letzten Momenten des Spiels ging dann beim Gastgeber nicht mehr viel, der SV Grün-Weiß brachte den Vorsprung sicher über Zeit.

HCAB: Steiner, Sywall – Rösch (2), Teubner (6), Mauersberger (3), Schierig (7/5), Repmann (2), Schindler, Fritzsch (1), Lötsch (2), Weber (1)

   
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