Schmerzhafte Niederlage für den HCAB



Am Sonntag ging es für die Handballer des HCAB auswärts gegen den TSV Oelsnitz zur Sache.

Personell fehlte allen voran Kreisspieler Marcus Schierig, der essentiell für den Annaberger Angriff und Verteidigung ist. Das Spiel begann recht ausgeglichen bis zur 7. Minute. Dann schafften es die Gastgeber nach und nach, sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Sie rissen sich gegenseitig mit und agierten als eine Einheit. Der HCAB wirkte müde, in der Abwehr schien nichts so recht zu funktionieren. Lücken wurden schlecht zugestellt, Läufer zu spät angesagt und Blöcke unkoordiniert gestellt. Die größte Stärke der Oelsnitzer war allerdings ganz klar das Konterverhalten. Ball um Ball landete im Annaberger Kasten, machtlos an der Stelle die beiden Torhüter Steiner und Reinhold. Es schien so, als wäre all das schlechte und fehlerhafte an diesem Tage auf der Seite der Annaberger. Selbst Auszeiten konnten das Ganze nicht mehr retten. Mit einem klaren Rückstand von 16:8 ging es in die Kabine. Man war sich einig, dass man sich so leicht nicht geschlagen geben wollte.

Beim Wiederanpfiff der Partie versuchte man alles, doch es schien einfach nicht so recht gelingen zu wollen. Die Vogtländer behielten ihre Führung und waren sogar in der Lage, sie weiter auszubauen. Die Abwehr der Kreisstädter schaffte es schlichtweg nicht, Tore zu verhindern oder es den Torhüter leicht zu machen. Nach der 45. Minute beim Stand von 29:17 nutze der Trainer des HCAB die Gelegenheit, jungen Nachwuchsspielern einen Einsatz zu ermöglichen. Durch fehlende Routine war es dadurch den Oelsnitzern noch leichter, schnelle Tore zu erspielen. Beim Endstand von 40:22 pfiffen die beiden Unparteiischen, die eine sehr souveräne Leistung zeigten, die Partie ab.

Für die Handballer des HCAB heißt es nun härter zu arbeiten als je zuvor, um eine solche Partie nicht wieder erleben zu müssen.

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