Niederlage, dennoch überzeugend


Am Samstag empfing die erste Männermannschaft des HCAB die zweite Männermannschaft des ZHC Grubenlampe.

Offensichtlich lastete die Favoritenrolle auf den Gästen, die auf dem dritten Tabellenplatz ganz oben mitspielen, wogegen der HCAB aktuell auf dem zehnten verweilt. Die Zwickauer reisten mit einer guten Bank an, auf Annabergs Seiten sah die Personalsituation schwierig aus. So fehlten Falko Repmann, Stefan Herklotz, Michael Schindler und Thomas Rösch. Um seine Bank zu vervollständigen, griff Trainer Uwe Eger auf Spieler der zweiten Männermannschaft zurück, die damit ihr zweites Spiel des Tages vor sich liegen hatten. Die beiden Unparteiischen pfiffen das Spiel an, die Gäste im Ballbesitz. Doch den Annabergern gelang es, den Ball zu erobern und mit einem Konter ein schnelles 1:0 nach 38 Sekunden zu erzielen. Doch nun schien alles wie verhext. In der Abwehr hatte man Probleme ,die körperlich deutlich überlegenen Zwickauer am Wurf bzw. an ein Kreisanspiel zu hindern. Auf der anderen Seite stellten die Gäste eine überragende Abwehr. Da der HCAB in diesem Spiel über keine effektiven Rückraumwerfer verfügte, musste man für jedes Tor eine Lücke finden, was scheinbar unmöglich schien. So leuchtete nach 16 Minuten ein 1:6 von der Anzeigetafel. Die Erlösung brachte Lukas Schmidt, der in der 20. Minute das zweite Tor warf. Auf Heimseiten hoffte man nun, dass damit der Fluch gebrochen sei, letzten Endes war es allerdings weiterhin ein intensiver Kampf, ein Dagegenhalten mit allen Mitteln. Letztendlich ging es mit 6:13 in die verdiente Halbzeitpause.

Trainer Uwe Eger motivierte seine Mannschaft und lobte den Kampf, betonte das die einfachste Möglichkeit gegen diese Abwehr Tore zu erzielen über die Schnelligkeit kommt, schnelle Mitten und eine zweite Welle seien die effektivsten Waffen der Mannschaft. Mit guter Moral ging man nun in die zweite Halbzeit. Erwähnenswert ist Annabergs Torhüter Michael Reinhold, der mit Glanzparaden in der zweiten Halbzeit seine Mannschaft einige Male vor Schlimmeren bewahrte. Die Gäste verteidigten ihre Führung ohne große Probleme, ein Herankommen auf weniger als fünf Tore war schlichtweg nicht möglich. Als die Schiedsrichter das Spiel zur 60. Minute beenden, lautet der Spielstand 20:28.

Mittelspieler Benjamin Hartig resümiert: „Wir haben verloren, haben aber gut gekämpft und nie aufgegeben. Heute haben sehr viele junge Spieler gespielt, trotzdem konnten wir gut dagegenhalten. Es war kein schlechtes Spiel.“

 

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