Sieg in den letzten Minuten verschenkt


Am Sonntagnachmittag machte sich die Männermannschaft des Handballclubs bei bestem Wetter auf dem Weg nach Rodewisch. Allerdings ohne den bis dato besten Torschützen Max Lötsch. Trotzdem war die Stimmung innerhalb des Team sehr gut und man war gewillt, die beiden Punkte aus Rodewisch zu entführen.

Die Zielsetzung war klar: An die gezeigten Leistungen aus dem Spiel gegen Werdau anzuknüpfen, d.h. aus einer sicheren Abwehr heraus einen geordneten Spielaufbau und sichere Torabschlüsse.

Das setzte der HCAB in den ersten 30 Minuten hervorragend um. Die Abwehr stand sehr sicher und die sich ergebenden Torwürfe der Rodewischer Spieler wurden durch Felix Steiner im Tor zum Teil mit Superparaden abgewehrt. Dies gab der Mannschaft zusätzliche Sicherheit. Über die Stationen 4:4 [8min], 7:11 [20 min] bis hin zum 13:18 [30 min] konnten wir unseren Vorsprung zum Teil auf fünf Tore ausbauen und in die wohlverdiente Halbzeitpause gehen. Am Einsatz und der Spielweise gab es nichts anzumerken und es sollte so beibehalten werden.

Mit dem Anwurf zur 2. Halbzeit machten die „Wölfe“ klar, dass das Spiel noch nicht entschieden ist. Bis zur 36. Minute konnten wir unsere Vorgaben umsetzen und unseren Vorsprung weiter zwischen 3-4 Toren halten. Unerklärlich ist, wie sich nun der Spielverlauf entwickelte. In doppelter Überzahl wollte es dem HC nicht gelingen, das Spiel an sich zu reißen und die Vorentscheidung zu erzwingen. Im Gegenteil. Rodewisch verkürzte bis zur 40 Minute auf 20:21. Die Konzentration im Angriffsspiel ließ nach, technische Fehler und unvorbereitete Torwürfe häuften sich, so dass in der 48. Minute das Ausgleichstor erzielt wurde. Von da ab entwickelte sich ein offener Schlagabtausch bei dem eine Mannschaft vorlegte und die andere Mannschaft postwendend ausglich. In der 57. Minute schlichen sich weitere Unkonzentriertheiten im Spiel der Annaberger ein, so dass die routinierten Rodewischer diese Phase nutzten, um das Spiel für sich zu entscheiden. Am Ende musste sich der HC mit 30:26 geschlagen geben und die Punkte in Rodewisch belassen.

Bis zum nächsten Spiel heißt es sich zu regenerieren, Kräfte zu sammeln und und den Schwächen weiter im Training zu arbeiten, um mit vollem Einsatz und Willen die nächsten zwei Punkte zu erspielen.

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