„Mangelnde Chancenverwertung verhindert Erfolg im Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften“


Am Samstagnachmittag empfing die Männermannschaft des Handballclubs den SV Plauen Oberlosa III zum Duell in der heimischen Silberlandhalle.

Unter der Woche konnte aufgrund von verletzungs– und berufsbedingten Ausfällen nur mit einem dezimierten Kader trainiert werden. Die Annaberger Verantwortlichen versuchten dennoch die Mannschaft optimal auf das Spiel vorzubereiten und an den Schwächen aus den Spielen der Vorwochen zu arbeiten. Mit den Südplaunern war eine erfahrene und spielstarke Mannschaft zu Gast und es blieb abzuwarten, wie das Team sich dem entgegenstellt. „In der Abwehr frühzeitig an die Werfer des Gegners heraustreten, um Würfe und Anspiele zu unterbinden. Im Spiel nach vorn, mehr Bewegung ohne Ball, um in der gegnerischen Abwehr Lücken zu reißen. Den Ball bis zum besser positionierten Mitspieler laufen lassen und überlegte Torabschlüssen“ war die Ansage der Verantwortlichen an die Spieler.

Mit einer gut gefüllten Wechselbank hatte man an diesem Nachmittag reichlich Alternativen, um gezielt dem Spiel des Gegners Paroli zu bieten. Schon mit den ersten Aktionen der Gäste konnte man deren Spielstärke erahnen und wusste, dass ein hartes Stück Arbeit auf die Annaberger Sieben wartet. Bereits nach zwei Minuten sah man sich mit 0:2 im Rückstand, ehe Phillipp Ruppert bis zur 8. Minute mit 2 Treffern ausgleichen konnte. Das Spiel war bis dahin von den Abwehrreihen bzw. gut aufgelegten Torhütern auf beiden Seiten geprägt. Im Angriff konnten die heimischen Spieler keine Akzente setzen. Zu oft versuchte man über das Abwehrzentrum des Gegners zum Abschluss zu kommen, was an diesem Tag nicht das erhoffte Ergebnis brachte. Es entwickelte sich bis zur 20. Minute mit 7:7 ein ausgeglichenes Spiel und keine Mannschaft konnte sich absetzen. Mit zwei Treffern in Folge konnte sich Oberlosa kurz vor der Halbzeit etwas Luft verschaffen, was die Annaberger Seite zu einer Auszeit zwang, um das Team einzustimmen und nicht den Anschluss verlieren zu lassen. Mit einem Tor zurück, beim Stand von 10:11 aus Sicht des HC wurden die Seiten gewechselt.

In der Pause wurden die „Fehler“ der ersten 30 Minuten besprochen und das taktische Mittel, um die Abwehrreihe des SV zu überwinden, abgestimmt. Benni Hartig ergänzend: „Wir müssen mehr über die Außen spielen. Im Abwehrzentrum steht Oberlosa sehr gut“.

Mit dem ersten Angriff glich die Heimsieben zum 11:11 aus. Leider war es den Annaberger Männern an diesem Tag nicht möglich die taktischen Vorgaben umzusetzen, um erfolgreich zum Abschluss zu kommen bzw. konnten den Wurf nicht erfolgreich im gegnerischen Gehäuse unterbringen. So sah man sich ab der 40. Minute mit zwei Toren im Rückstand. Die Mannschaft aus Oberlosa spielte ihre Erfahrung aus und verwaltete den Vorsprung über die Zeit. Am Ende leuchtete ein 19:21 von der Anzeigetafel der Silberlandhalle und die Mannschaft verabschiedete und bedankte sich vom zahlreich erschienenem Publikum und die lautstarke Unterstützung (Trommeln und Gesänge) von den Rängen.

Jetzt gilt es für die Mannschaft weiter an der Abstimmung innerhalb des Spiels zu arbeiten und die Effektivität der Torabschlüsse zu verbessern.

Am 17.11. reist der HCAB nach Chemnitz zum Auswärtsspiel bei dem die nächste Möglichkeit besteht das Punktekonto aufzubessern und den Platz im vorderen Mittelfeld zu sichern und Anschluss zur Tabellenspitze zu halten.

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