HCAB behält trotz Tumulten kühlen Kopf 


Am Samstagmittag starteten wir gemeinsam mit der Damenmannschaft und 12 "Schlachtenbummlern" des HCAB-Fanclub, welche das Auswärtsspiel zum Heimspiel machten und lautstark unterstützten bis die Trommel platzte…Nachdem leider die Damenmannschaft ihr Spiel verlor, waren nun die Herren des HC an der Reihe, die Kräfte mit der HSG Rochlitz/ Geringswalde zu messen.

Durch die „knappen“ Ergebnisse der HSG war man gewarnt und wollte mit einer vollen "Bank" von Anfang an ein druckvolles und schnelles Spiel aufziehen. Die ersten Minuten waren von Nervosität und technischen Fehlern auf beiden Seiten geprägt. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr fanden wir nicht richtig ins Spiel.... viel zu oft konnte Rochlitz/ Geringswalde frei kombinieren, Pässe auf den Kreisläufer spielen oder über ihre Außenspieler einnetzen. Wir selbst nutzten unsere Chancen nur halbherzig und ließen zahlreiche Einwurfmöglichkeiten liegen. So konnte sich keine Mannschaft mehr als zwei Tore absetzen und es ging bei 15:15 in die Pause

Allen war klar, wenn wir heute die beiden Punkte mitnehmen möchten, muss eine deutliche Leistungssteigerung in der 2. Hälfte erfolgen. Druckvolleres Spiel und auch mal dort hingehen, wo es weh tut …. d.h. konsequent in die Abwehrlücken der HSG, war die Ansage der Annaberger Übungsleiter. Leider bekam auch unser Felix Steiner im Tor in der 1. Hälfte keinen richtigen Zugriff zum Spiel und agierte manchmal glücklos, was einen Wechsel im Tor mit sich brachte und Michael Reinhold ab nun an das Tor hütete.

Bis zur 45. Minute ( 20:20 ) konnte sich kein Team absetzen Eine Mannschaft legte vor und die andere glich postwendend aus. Die HSG nutzte Unachtsamkeiten auf Annaberger Seite und konnte sich mit zwei Toren absetzen, was den HCAB zu einer Auszeit zwang. Scheinbar fanden die Verantwortlichen die richtigen Worte. Jetzt begann die beste Phase der Annaberger. In der Abwehr wurde "kräftig" zugepackt und vorn lief der Ball besser durch die eigenen Reihen und auch die Würfe wurden erfolgreich abgeschlossen. Michael Reinhold im Annaberger Tor entschärfte zahlreiche Chancen und Siebenmeter der Hausherren. In der 54. Minute erlebte das Spiel leider einen "unschönen" Höhepunkt. Bei einem Konter der HSG lief unsere Nummer 10 Markus Schierig mit dem Spieler auf gleicher Höhe und brachte diesen leider unglücklich zu Fall. Jeder auf der Annaberger Bank wusste, dass dies eine Hinausstellung bzw. rote Karte mit sich bringen wird. Was die Spieler und Zuschauer aber dann sahen, ist auch einen Tag schwer nachvollziehbar. Auf dem Weg sich beim Gegenspieler zu entschuldigen, stürmte ein Wechselspieler der HSG aufs Spielfeld und attackierte unseren Kreisläufer. In Sekunden war das Spielfeld von Spielern beider Mannschaften gefüllt, um den aufgebrachten Spieler zur Ruhe zu bringen. Eine solche Aktion konnte durch die Schiedsrichter nur mit einer blauen Karte, was die Disqualifikation des Spielers bedeutet, geahndet werden. Nach einer kurzen Unterbrechung besannen sich alle wieder auf das Handballspiel.

Die letzten fünf Minuten verwalteten wir den Vorsprung und konnten mit 29:27 als Sieger das Parkett verlassen. Die nächsten beiden Punkte und gleichzeitig der Sprung auf Platz 4 in der Tabelle waren gesichert.

Bevor das Team die Weihnachtstage genießen darf, stehen noch drei Pflichtspiele auf dem Programm. Am 07.12. erwarten wir in heimischer Halle das Überraschungsteam der SG Rotation Borstendorf zum Duell. Das Wochenende darauf müssen die Männer an beiden Tagen ran. Samstag trifft man auswärts in einem Nachholespiel auf den TSV Einheit Claussnitz und am Sonntag dem 15.12. spielt der HC im Pokalachtelfinale in heimischer Halle gegen den SV Sachsen Werdau.

Mit tatkräftiger Unterstützung möchte man weitere Pluspunkte erspielen oder aber auch das Viertelfinale im Bezirkspokal erreichen.

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