Nach den nicht überzeugenden Leistungen der letzten Spiele wollten wir diesmal vor heimischer Kulisse alles besser machen.

Wer aber geglaubt hatte, dass unser Gegner, der nur mit 8 Spielern angereist war, so ohne weiteres zu schlagen sei, der hatte sich schwer getäuscht. Bereits in der ersten Halbzeit zeigte sich, dass unsere Angriffsbemühungen nicht den gewünschten Erfolg hatten. Dazu kamen immer wieder unnötige Ballverluste, so dass wir eine bis zur 15. Minute erarbeitete 2-Tore-Führung leichtfertiger weise wieder aus der Hand gaben. Diese Schwächen nutzte unser Gegner erbarmungslos aus um selbst in Führung zugehen, und diese zeitweilig bis auf 3 Tore auszubauen. Nur mit großer Mühe konnten wir bis zum Pausenpfiff den Ausgleich zum 15:15 herstellen. Wer geglaubt hatte, dass die Kabinenansprache auf fruchtbaren Boden fiel, der hatte sich schwer getäuscht. In den ersten 6 Minuten der zweiten Halbzeit gelang uns durch unser Unvermögen kein Tor. Im Gegenteil, unsere Gäste konnten sich einen 4-Tore-Vorsprung erarbeiten. In der 47. Minute gelang es uns, beim Stande von 20:21, den Anschluss zu erzielen. Danach verloren wir jedoch wieder komplett den Spielfaden. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr konnten wir unseren Gegner keinen Widerstand mehr entgegen bringen. Am Ende gewann eine an diesen Abend kämpferisch viel besser eingestellte Mannschaft auch verdient mit 28:23.
Diese Niederlage ist Ausdruck unserer derzeitigen spielerischen Möglichkeiten. Nicht nur einzelne Spieler haben Schuld durch ihre zum Teil katastrophalen Leistungen, sondern die gesamte Mannschaft, die derzeitig nicht in der Lage ist, geschlossen zu agieren. Eine Verbesserung dieser Situation ist nur möglich, wenn endlich wieder intensiv trainiert wird. Vor dem Erfolg muss nun mal erst Schweiß fließen.

Aufstellung:
Schreiter, Reinhold; T. Otto, Repmann (5), Schröder (2), Meyer (4), Michael Schindler (4), Schierig (2), Herklotz (1/14), Martin Schindler (2/1), Kaden (1), Lötsch , Leistner

   
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