Am vierten Adventswochenende reisten wir stark ersatzgeschwächt nach Chemnitz. Gegner war dort unser Tabellennachbar, die HSG Rottluff/Lok Chemnitz.

Krankheits- bzw. verletzungsbedingt mussten wir mit Lisa, Stefanie sowie Antonia auf unseren kompletten Rückraum verzichten. Hinzu kamen noch die Ausfälle von Jule und Flo. Noch vorige Woche mussten wir kurzfristig aus selbigen Grund die Partie gegen Neudorf/Döbeln verschieben. Dies war nur möglich, weil sich unser Gegner sehr verständnisvoll zeigte. Sie stimmten sofort einer Verlegung zu. Dies ist in meinen Augen ganz großes Fairplay. Danke an Neudorf/Döbeln. Das Spiel in Chemnitz begann auf beiden Seiten sehr nervös. Durch viele technische Fehler kam kaum ein Spielfluss zustande. Dies brachte der Zwischenstand von 1:1 nach zehn gespielten Minuten deutlich zum Ausdruck. In der Folgezeit waren die Rottluffer im Spielaufbau etwas beweglicher. Durch Nachlässigkeiten in der Abwehr kam der Gegner nun zu einigen Toren. Dies wiederum aber auch fast ausschließlich durch Siebenmeter. Beim Spielstand von 2:8 aus unserer Sicht wurden die Seiten gewechselt. In der Halbzeitpause nahmen wir einige Änderungen im Positionsspiel vor. Dies sollte vor allem unseren Angriff stärken. Die Anfangsphase der zweiten Hälfte verlief noch ausgeglichen. Danach zeigte Chemnitz, besonders aus dem Rückraum heraus ihre Stärken. Viele gefährliche Distanzwürfe fanden den Weg in unser Tor. Unser Angriffsspiel wurde durch die Umstellungen ebenfalls schneller und präziser. Gegen die gut gestaffelte Abwehr der Rottluffer fehlte uns aber meist die Durchschlagskraft. Über die Spielstände 13:4 bzw. 18:6 war das ungleiche Duell zugunsten von Chemnitz entschieden. So mussten wir am Ende eine deutliche 8:21 Niederlage in Kauf nehmen. Trotz allem zeigte unsere Mannschaft bis zum Schluss großen Kampfgeist. Dies ist allen sehr hoch anzurechnen. Es bleibt festzuhalten, das so viele Ausfälle nur schwer zu kompensieren sind. In dieser sehr fairen Partie möchte ich noch die gute Schiedsrichterleistung hervor heben. Das Duo aus Thalheim bzw. Lichtentanne leitete die Begegnung überaus souverän. Nun wünschen wir allen, im Namen der gesamten Mannschaft der wB ein frohes Fest und alles Gute für 2017. Und nicht zu vergessen, mit hoffentlich vielen sportlichen Erfolgen aller Mannschaften des HCAB. Unser nächstes Spiel absolvieren wir am 07.01.2017 in Glauchau/Meerane.

HCAB: Vanessa Letzig, Cordelia Schmiedel, Taima Turkovic, Maike Ullmann, Alina Burkhardt, Jenny Prager, Elida Turkovic, Hannah Schramm, Louisa Jakob

   
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