Hart erkämpfter Punkt gegen Rodewisch sichert den Klassenerhalt


Am letzten Heimspieltag der Saison waren die Handballwölfe aus Rodewisch zu Gast. Und das sind sie tatsächlich. Die Truppe aus dem Vogtland besteht aus vielen älteren und erfahrenen Handballveteranen, die insbesondere gute Fernwürfe im Repertoire haben und mit Ballsicherheit glänzen.

Gegen sie kann man nur mit harter Abwehrarbeit und vielen Toren in der Offensive bestehen. Im letzten Aufeinandertreffen Anfang des Jahres im Pokal gewannen die Annaberger in Rodewisch bezeichnend mit 37:34. Mit der guten Abwehrarbeit wollte es aber diesmal anfangs nicht so recht funktionieren. Die Gäste trafen aus allen Positionen und Entfernungen. Insbesondere die Aufbaureihe Schnabel/Möckel/Keller erzielte 13 der 19 Treffer in der ersten Halbzeit. Rodewisch lag immer in Führung, in der 28. Minute erstmals sogar mit 4 Toren. Zum Glück konnte Torhüter Felix Steiner noch 10 Bälle parieren, sonst wären die Gäste noch mehr enteilt. Die Angriffsleistung der Annaberger mit der Ausbeute von 16 Toren war akzeptabel, und das obwohl man hier bereits einige freie Würfe und auch Siebenmeter ungenutzt ließ. Bruno Repmann war mit 7 Treffern allein in dieser ersten Hälfte am treffsichersten. Manuel Teubner glänzte mit schnellen Kontertoren.

In der Halbzeitpause wurde allen klar vermittelt, dass es ohne Abwehrleistung hier nichts zu holen gäbe. Dies nahmen sich die Spieler zu Herzen. Die schwersten Aufgaben hatte dabei das Trio Hartig/Seifert/Lötsch in einer offensiv agierenden Abwehr. Aber sie bekamen es in den Griff. Selbst mehrere Verwarnungen und Zeitstrafen konnten sie nicht vom rechten Ziel abbringen. Und das letzte Puzzleteil in der erfolgreichen Abwehr lieferte Torwart Toby Strauch, der genau im richtigen Moment noch Paraden aus dem Hut zauberte. So gelangen den Gästen in der zweiten Halbzeit (nur) 13 Tore. Und als dann im Angriff Max Lötsch und Björn Grumpelt auch noch ihre Zielgenauigkeit wiederfanden, konnte ein Punkt gesichert werden. Dazu brauchte es aber viel Zeit und Geduld, besonders als die Rodewischer ihre Angriffe immer länger ausspielten. Erst in der 55. Minute gelang der erstmalige Ausgleich zum 30:30. Diesen konnte man dann auch bis zum 32:32 halten. In Führung war Annaberg niemals im Spiel, folglich ist der Ausgleich in der 59. Minute durch Benjamin Hartig auf jeden Fall ein Punktgewinn.

Schaut man auf die vielen gut raus gespielten Chancen und Pfostentreffer, wäre sicherlich auch mehr drin gewesen. Aber der Punkt sichert den aktuellen Tabellenplatz 7 und damit den Klassenerhalt. Das letzte Spiel in der kommenden Woche beim Schlusslicht Weißenborn kann also beruhigt angegangen werden.

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